| Das Ereignis von Tunguska |
| Geschrieben von Thomas Gutmann | |
| Friday, 15 September 2006 | |
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Am 13. Juni 1908 ereignete sich etwas Einzigartiges in
Sibirien beim Fluss Steinige Tunguska.
Im Umkreis von 30 Kilometern wurden ganze Bäume entwurzelt und Häuser beschädigt. Was genau passierte und was diese Schäden anrichtete, weiß man bis heute nicht. Man spricht weltweit nur vom Tunguska-Ereignis bzw. Tunguska-Phänomen. Einige Augenzeugen sagen, dass es eine riesige Explosion war.. Doch etwaige Spuren, die das bestätigen, gibt es bis heute nicht. Auch die Stärke der Detonation ist nicht ganz klar. Man spricht davon, dass man etwa 10-15 Megatonnen Dynamit benötigen würde, um eine solche Kraft entwickeln zu können, was vergleichbar mit der Atombombe von Hiroshima wäre. Die Fakten:
Das wohl positivste an dem ganzen Ereignis, ist die
Tatsache, dass lediglich ein Mensch dabei ums Leben kam. Ein einheimischer
Pelzjäger wurde von der Druckwelle gegen einen Baum geschleudert. Wie oben angedeutet, weiß man über den genauen Vorgang nicht bescheid. Die am weitest verbreiterte Theorie eines abgestürzten Kometen wurde 1930 von Harlow Shapley vorgeschlagen. Neun Jahre danach sprach man von einem Eisenasteroiden, der auf die Erde einschlug. Wieder zehn Jahre später, also 1949, kam die Theorie auf, dass es ein Steinasteroide von geringer Dichte war, der etwa 5-14 km über der Erde explodierte und aufgrund der Dichte keinen Krater hinterließ. Die jüngsten Untersuchungen von 1999 bestätigen einen Meteoriteneinschlag. Alternativ dazu, gibt es auch die Theorie, dass es sich um einen vulkanähnlichen Ausbruch handelt. Demnach sollen 10 Millionen Tonnen Erdgas explodiert sein. Das Erdgas soll auf natürliche Weise unter der Erde entstanden sein. Durch Risse in der Erdoberfläche soll es in die Atmosphäre gelangt sein, wo es sich entzündet habe und bis zur Austrittstelle abgebrannt haben soll. Was es nun wirklich war, wird man wohl nie restlos klären können.
Thomas Gutmann |