| Der kreative Geist |
| Geschrieben von Frank Speth | |
| Wednesday, 28 February 2007 | |
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Der Mensch hat in der heutigen Zeit durch die Errungenschaften der Wissenschaften immer mehr Möglichkeiten, die unser Leben verbessern können. Leider gilt diese Aussage auch für den umgekehrten Fall, in dem die neueste Technik eher Schaden als Nutzen bringt. Der Kreativität des menschlichen Geistes sind keine Grenzen gesetzt. Sie kann sich in der Kunst schöne Skulpturen und BilderGeschichten, die sie in die Welt gesetzt hat und immer noch setzt. Seine Kreativität zeigt sich aber auch in seiner Fähigkeit, ständig neue Dinge zu erfinden. zu erschaffen genauso ausdrücken, wie in der Literatur mit ihren schönen Wenn man an nur einem Tag die Wissenschaftsseite einer überregionalen Zeitung aufschlägt und alleine nur die kurzen Meldungen am Rande liest, kann man bei näherer Beschäftigung mit den Themen sehr fasziniert sein. Was dort an neuen Erkenntnissen präsentiert wird, wäre noch vor ein paar Generationen für unmöglich gehalten worden. Die Meldungen stehen ganz unspektakulär in kleinen Rubriken ohne rote Überschriften da, wie zum Beispiel die neuesten Erkenntnisse über bestimmte Krankheiten, deren Verlauf nun verstehen kann, weil das genetische Material entschlüsselt sei. Nun wisse man, welche Hormone an welchen Rezeptoren andocken und dadurch konnte die Pharmaindustrie ein Medikament entwickeln, das dieses Hormon imitiert und die Rezeptoren, welche die Krankheitssymptome bedingen, in dem Gehirnareal blockiert. So in dieser Form sind dort immer wieder Meldungen zu lesen. Es sind unglaubliche Erkenntnisse mit enormer Tragweite, die sich hinter solch kleinen Meldungen verstecken. Wie so oft, lässt sich allerdings auch mit diesem Wissen sehr viel Gutes als auch Negatives bewirken. Es gab zu keiner Zeit bessere Möglichkeiten gezielte Medikamente zu entwickeln und deren Wirkungsweise im Körper und dem Gehirn genauestens nach zu vollziehen. Zu wissen, welche Gehirnareale für welche Funktionen zuständig sind, kann aber auch für äußerst fragwürdige Dinge genutzt werden, wie nur eine kleine Randmeldung auf der Wissenschaftszeitung weiter unten in wenigen Sätzen beschreibt. Chinesischen Forschern ist es gelungen, Tauben kleine Implantate ins Gehirn zu setzen, die Ihnen ermöglichen, die Tauben zu steuern. Die Tauben würden einem praktischen Nutzen zugeführt werden, der aber nicht weiter geschildert wird. Auch dies eine Meldung mit großer Reichweite in die Zukunft hinein, wie es zu befürchten gilt. Wenn man also an nur einem Tag die Wissenschaftsseite der Zeitung liest, bleibt man mit der großen Hoffnung zurück, dass die unbegrenzte Möglichkeit des menschlichen Geistes sich nicht doch auf eine verheerende Weise begrenzt – begrenzt auf den nur eigenen Vorteil. |