| Private Equity Fonds versprechen gute Renditen |
| Geschrieben von Elke Lohre | |
| Thursday, 14 June 2007 | |
|
Geschlossene Fonds charakterisieren sich durch Beteilungen an Unternehmen, Immobilien und anderen Investitionsgütern. Anders als bei offenen Fonds ist die Anzahl der Anleger stark begrenzt und durch eine festgelegte Eigenkapitalquote definiert. Ist die gewünschte Gesamtsumme des Fonds erreicht, wird dieser geschlossenen, weder Ein- noch Auszahlungen sind dann noch möglich. Anleger, die geschlossene Fonds nutzen, investieren praktisch in ein vordefiniertes Projekt. Hauptsächlich werden über geschlossene Fonds Investitionen in Schifffonds, Medienfonds, Immobilienfonds oder auch Windfonds getätigt. Eine besondere Anlagemöglichkeit bieten jedoch Private Equity Fonds. Sie kennzeichnen die Investition von Eigenkapital in bereits bestehende Unternehmen und teilweise in die Neugründung von Unternehmen. Die Besonderheit ist dabei, dass der Anleger keine Kenntnis über das Unternehmen hat, in welches investiert werden soll. Es handelt sich sozusagen um eine blinde Investition, die sowohl Vor- und Nachteile mit sich bringt. Prinzipiell kann gesagt werden, dass sich Private Equity Fonds unabhängig vom aktuellen Börsengeschehen entwickeln. Daraus lässt sich in erster Linie eine durchaus stabile und renditestarke Entwicklung schließen. Verlustrisiken im klassischen Sinne sind nicht zu befürchten. Der Anleger sieht sich lediglich der Gefahr ausgesetzt, dass die Unternehmensentwicklung nicht wie geplant verläuft oder gar Insolvenz angemeldet werden muss und Renditen entsprechend schwach ausfallen. Schwer ist es auch, den geeigneten Zeitpunkt zu finden, um die im Zuge der Beteiligung erlangten Anteile zu verkaufen. Die Wertentwicklung des Unternehmens sowie die Nachfrage spielen hier eine große Rolle. Der falsche Zeitpunkt kann auf der einen Seite zu Erlösminderungen führen auf der anderen Seite jedoch auch eine positive Erlössteigerung mit sich bringen. Einen hohen Faktor nimmt das Währungsrisiko ein. In aller Regel werden Private Equity Fonds in der Basiswährung US-Dollar aufgelegt, so dass sich schlechte Devisenkurse beim Verkauf der Beteiligung negativ auf die Rendite auswirken können. |