| Drehmaschinen für Industriekunden |
| Geschrieben von Sven Meyer | |
| Saturday, 03 March 2007 | |
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Die Wahl der richtigen Drehmaschine. Während die Wahl der richtigen Drehmaschine für Hobby Anwender und kleinere Betriebe zu wochenlanger Nachforschungsarbeit zwingt und viele Telefonate mit dem Maschinenhandel benötigen kann um Einsatzbereiche und Ausstattungsmerkmale abzugleichen und trotzdem den nötigen Preisrahmen nicht aus den Augen zu verlieren, ist die Entscheidungsfindung für Industriekunden nicht ganz so schwierig. Große Leit- und Zugspindel Drehmaschinen unterscheiden sich fast nur noch durch die Höhe und Länge der Werkstücke die bearbeitet werden können. Hierbei wird nicht mehr über wenige mm gefeilscht, sondern die Länge der Werkstücke in 500mm Schritten bis zur 4 Meter Marke aufgestockt. Fast alle Zubehörteile, die bei einer kleinen Drehmaschine noch separat dazu gekauft werden müssen, finden sich hier schon im Standard Lieferumfang.
Anbei einige Informationen über die Premium Klasse der Drehmaschinen :
Die Leit und Zugspindel Drehmaschine kann Werkstücke mit einer Abmessung von 600 x 4000 mm bearbeiten Damit ist natürlich klar, dass die Zufuhr der Werkstücke aufgrund des hohen gewichtes nicht mehr manuell – also durch den Mitarbeiter – erfolgen kann, sondern per Kran oder Seilzugsystem realisiert werden muss. Es ist natürlich klar, dass eine solche Maschine auch ein hohes Eigengewicht besitzen muss, um die Schwingungen, die durch den rotierenden Werkstückskörper entstehen, abfangen zu können. Drehmaschinen dieser Leistungsklasse besitzen oftmals ein Eigengewicht von 4to. Und mehr und benötigen daher auch einen Untergrund, der dieses Gewicht auf 3-4 Quadratmeter verteilt aufnehmen kann. In der Regel wird eine Leit und Zugspindel Drehmaschine, auch aufgrund des hohen Anschaffungspreises, teilweise über 20 Jahre genutzt. Daher kommt der Modellpflege eine größere Bedeutung zu. Damit eine Drehbank nicht schon nach wenigen Jahren als technisch veraltet gilt, sollte man bei seinem Maschinenhandel nachfragen ob spätere geplante Umbauten oder Erweiterungen auch nachgerüstet werden können |