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Private Krankenversicherung – Vor- und Nachteile
Geschrieben von Enrico Wnendt   
Thursday, 31 August 2006

Als Selbstständiger, Freiberufler hat man die Möglichkeit jederzeit in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Auch Angestellte und Arbeitnehmer die mehr als 46.500 Euro brutto im Jahr verdienen, dürfen ebenfalls diese Entscheidung treffen. Der Gesetzgeber hat diese Beitragsbemessungsgrenze festgelegt, damit gerade Gutverdiener auch die Möglichkeit einer freien Kassenwahl haben.


Als Selbstständiger, Freiberufler hat man die Möglichkeit jederzeit in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Auch Angestellte und Arbeitnehmer die mehr als 46.500 Euro brutto im Jahr verdienen, dürfen ebenfalls diese Entscheidung treffen. Der Gesetzgeber hat diese Beitragsbemessungsgrenze festgelegt, damit gerade Gutverdiener auch die Möglichkeit einer freien Kassenwahl haben.

Die Beiträge der privaten Krankenkasse und der gesetzlichen KV sind unterschiedlich. Die PKV berechnet den Beitrag nach den gewünschten Leistungen, dem Risiko und dem Alter entsprechend. So ist der Beitrag in jungen Jahren bedeutend günstiger als im Alter, da dort natürlich das Risiko für die Versicherungsgesellschaft steigt. Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet nach dem Solidarprinzip, alle zahlen ein, egal wie alt oder welche Vorerkrankungen der Versicherte hatte. Die Beiträge berechnen sich aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers, in der Regel zwischen 11 und 13%, je nach Kasse.

Chefarztbehandlung und Einzelzimmer sind nur einige Vorteile der privaten Krankenversicherung . Die Leistungen sind oft schon in den Basis Tarifen höher als vergleichbare der GKV. Auch die Zuzahlungen sind niedriger.

Wer allerdings in eine gesetzliche Kasse zurück möchte hat schlechte Karten. Das ist nur möglich, wenn die Voraussetzungen für eine private Krankenkasse nicht mehr gegeben sind.

Versicherte die in eine PKV wechseln möchten, sollten vorher unbedingt einen Vergleich private Krankenversicherung durchführen lassen – natürlich kostenlos. Dadurch das die Versicherungen untereinander im Mitbewerb stehen fallen die Beiträge relativ unterschiedlich aus.

Autor: Enrico Wnendt