| Sicherheit durch eine private Pflegezusatzversicherung |
| Geschrieben von Thorsten Hinz | |
| Tuesday, 31 July 2007 | |
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Die eigene Pflegebedürftigkeit oder die eines Angehörigen, kann zum finanziellen Problem werden. Ist ein bestehendes Vermögen aufgebraucht, bleibt ihnen unter Umständen nur noch der Gang zum Sozialamt. Keine erbauliche Perspektive. Hier kann eine private Pflegezusatzversicherung Abhilfe schaffen. Die eigene Pflegebedürftigkeit oder die eines Angehörigen, kann zum finanziellen Problem werden. Im Fall schwerster Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe III) zahlt die gesetzliche Pflegekasse 1432, in Härtefällen bis zu 1918 Euro. Die tatsächlichen Kosten für anfallende Pflegeleistungen übersteigen diese Beträge jedoch erheblich. Für einen Platz in einem Pflegeheim können Sie mit Kosten von bis zu 3300 Euro rechnen. Die Differenz müssen Sie oder ihre Angehörigen aus eigener Tasche zahlen. Ist ein bestehendes Vermögen aufgebraucht, bleibt ihnen unter Umständen nur noch der Gang zum Sozialamt. Keine erbauliche Perspektive. Hier kann eine private Pflegezusatzversicherung Abhilfe schaffen. Diese wird in Zukunft immer wichtiger werden, denn im Zuge einer Reform der Pflegeversicherung werden vermutlich die Beiträge erhöht, die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind übrigens auf dem Niveau von 1995 verblieben, ungeachtet von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen oder säkularer Inflation. Aktuell wird über eine Art „Riester- Pflege“ nachgedacht, d.h. eine staatliche Förderung für die private Pflegezusatzversicherung. Was davon zu erwarten ist, ist derzeit allerdings noch unklar. Hieran ist aber zu erkennen, dass es von staatlicher Seite wenig Illusionen gibt, dass die Pflegeversicherung in Zukunft rentabel arbeiten würde. Egal wie die Reform der Pflegeversicherung ausgehen wird, eine Pflegezusatzversicherung wird ein immer wichtigerer Bestandteil der individuellen Altersvorsorge sein. Haben sie die wichtigsten Versicherungen – Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und private Zusatzrente - bereits abgeschlossen, sollten Sie sich Gedanken über eine private Pflegezusatzversicherung machen. Eine private Pflegezusatzversicherung zahlt je nach Pflegestufe der gesetzlichen Pflegeversicherung einen tariflich vereinbarten Betrag. Sie können z.B. eine Pflegezusatzversicherung abschließen, die erst ab Pflegstufe II und III zahlt, dies macht die Beiträge günstiger und das Risiko ist durchaus überschaubar, denn die finanzielle Belastung bei Pflegestufe I ist in der Regel nicht so groß. Ein Versicherungsvergleich hilft hier weiter Diese und andere Fragen können Sie am besten durch eine kompetente und unabhängige Beratung klären lassen, denn eine private Pflegezusatzversicherung sollten Sie erst abschließen, nachdem sic sich gründlich informiert haben. Ein erster einstieg kann ein kostenloser Versicherungsvergleich private Pflegezusatzversicherung sein. |