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Riester Rente als Altersvorsorge
Geschrieben von Katrin Jüllich   
Wednesday, 11 April 2007

Die Altersvorsorge steht auf mehreren Säulen.

Dazu gehören, die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersvorsorge und die private Altersvorsorge.

Wer zukünftig im Alter seinen Lebensstandart halten möchte, muss mehr in die private Altersvorsorge investieren. Damit kann man auch eine frühere Rentenzahlung ermöglicht werden. Hier werden freiwillig Beiträge in private Versicherungen zur Altersvorsorge eingezahlt. Dazu gibt es verschiedene Ansparmöglichkeiten.

Eine Möglichkeit der privaten Altersvorsorge ist die Riester Rente. Dabei handelt es sich um eine staatlich geförderte private Altersvorsorge. Im Vergleich mit anderen privaten Vorsorgemodellen schneidet die Riester Rente günstig ab.

Der Staat fördert durch Zulagen. Gleichzeitig können die Beiträge steuerlich abgesetzt werden. Wer die volle Förderung beansprucht, muss einen zertifizierten Vertrag abschließen, wo bestimmte Kriterien vorgeschrieben sind. Diese Verträge sind auch bei Arbeitslosigkeit bzw Harz IV sicher. Der Nachteil beim Riester Vergleich mit anderen Modellen ist, dass die Verwaltung sehr aufwendig ist. Das führt zu höheren Kostenbelastungen und mindert die spätere Rente.

Eine klassische Form der privaten Altersvorsorge ist die kapitalbildende Lebens- oder Rentenversicherung. Hier kommt es nach der vereinbarten Zeit zur Auszahlung bzw zur lebenslangen Rente. Ein Nachteil gegenüber der Riester Rente ist, dass bei Arbeitslosigkeit und späterem Harz IV eine Anrechnung erfolgt. Das kann dazu führen, dass solche Verträge gekündigt werden müssen und das Geld erst verbraucht werden muss, bevor der Staat Leistungen zahlt.