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Private Krankenversicherung Aufnahmekriterien
Geschrieben von Sven Medwig   
Tuesday, 17 October 2006

Gesetzlich oder Privat? Diese Frage wird von vielen Bundesbürgern täglich gestellt. Welches System ist besser, welche Leistungen werden bezahlt und wie hoch sind die Prämien für eine gesetzliche Krankenversicherung bzw. eine private Krankenkasse?

Gesetzlich oder Privat?

Diese Frage wird von vielen Bundesbürgern täglich gestellt. Welches System ist besser, welche Leistungen werden bezahlt und wie hoch sind die Prämien für eine gesetzliche Krankenversicherung bzw. eine private Krankenkasse?

Im dem Sozialversicherungssystem Deutschlands unterscheiden sich die zwei Arten der Absicherung jedoch in vielen Fällen gravierend. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, die eine Pflichtversicherung darstellt, ist die private Krankenversicherung eine freiwillige Versicherung. Die Versicherungsgesellschaften können sich ihre Versicherten aussuchen. Daher besteht in der PKV auch keine Aufnahmepflicht, selbst nicht, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Eine private Krankenversicherung kann sich ihre Versicherten also aussuchen. Das vorrange Ziel ist es, möglichst gesunde Personen zu versichern, um die Kosten und die Beitragsanpassungen für alle Versicherten niedrig zu halten, denn die Kosten werden auf die gesamte Versichertengemeinschaft umgelegt.

Für die private Krankenversicherung sind die Gesundheitsfragen eine Grundlage für das Zustandekommen des Vertrages. Auf dieser Basis entscheidet der Versicherer, ob er den Versicherungsnehmer akzeptiert und ob eventuelle Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge notwendig sind. Deshalb ist ein sorgfältiges und vollständiges Ausfüllen der Fragebögen unerlässlich. Es ist daher wichtig, dass vor dem Vertragsabschluss eine umfassende Prüfung durchgeführt wird. Die notwendigen Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Werden Vorerkrankungen bewusst verschwiegen, beispielsweise durch einen falschen Rat des Beraters, kann es zur Verweigerung der Zahlung oder zu einer Kündigung des gesamten Vertrages seitens der Versicherungsgesellschaft kommen.

Ein wichtiges Kriterium für die Aufnahme in die PKV ist deshalb das Krankheitsbild des Antragstellers. Die Beitragszahlungen sind in der PKV nicht abhängig vom Einkommen des Versicherten (Beitragsbemessungsgrenze), sondern beziehen sich in erster Linie auf das Geschlecht, das Eintrittsalter sowie auf die Leistungswünsche des Patienten. Zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung können Versicherte auch eine private Zusatzversicherung  in der PKV abschließen, um sich vor besondern Risiken abzusichern oder Leistungen zu versichern, die nicht oder nur teilweise durch die GKV gedeckt sind. Eine detaillierte Übersicht zur PKV und GKV gibt es bei 1A-Krankenversicherung.org