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Geschrieben von Julia Siebel
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Tuesday, 30 October 2007 |
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Wie sicher ist unsere Rente? Gibt es Alternativen? Dieser Text über die Riester Rente klärt ein wenig auf....
Gerne erinnern wir uns heute an den Satz von Norbert Blüm als
Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung "Die Rente ist
sicher." Doch schon einige Jahre später ist nichts mehr so
sicher wie es schien. Das Generationenmodell ist längst überholt
und es stellt sich die Frage: Können wir uns im Alter auf den
Ertrag unserer hart erarbeiteten Rente verlassen oder brauchen wir
zusätzlich eine Lebensversicherung?
Allen Unkenrufen zufolge
wird unsere durch Beiträge finanzierte Rente uns nicht in Würde
altern lassen. Heute ist nicht abzusehen, wie hoch im Einzelfall die
monatliche Rente aussehen und wie viel Geld uns zum Leben bleiben
wird. Mit dem Abschluss einer Lebensversicherung erfahren wir
immerhin, wie viel wir bei einem bestimmten Einzahlungsbetrag am Ende
der Laufzeit mindestens erhalten werden. Zinsen auf die monatlichen
Sparraten und Überschussbeteiligungen der Versicherer, die
wiederum nicht vorhersehbar sind, kommen uns dann direkt zugute ohne
dass die Versichertengemeinschaft wie bei der Rente noch tüchtig
mitfinanziert wird. Will man im Alter die Sicherheit haben, nicht auf
Sozialhilfeniveau zu leben, sollte man sich beides gönnen. Der
Staat hat zudem eine Möglichkeit geschaffen, teils privat und
mit staatlicher Förderung seine persönliche Rentenlücke
zu decken: die Riesterrente.
"Riestern" ist einfacher gesagt als getan! Insgesamt kann
der angestellte Arbeitnehmer zwischen Riester-Fondssparplänen,
Riester-Banksparplänen oder Riester-Versicherungen wählen.
Wie schon bei den Lebensversicherungen kann bei der Riester
Rente die Rendite, und die ist ja letzten Endes das
Entscheidende, sehr unterschiedlich sein. Eines ist aber sicher und
da hat sich der Staat dazu verpflichtet: Für alle zertifizierten
Riesterprodukte gibt es eine staatliche Förderung von mindestens
114 € jährlich.
Julia Siebel
julia.siebel @ transparent.de
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