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Was ist eigentlich Rugby?
Geschrieben von Dr. Josef Reindl   
Monday, 30 July 2007

Rugby ist ein Ballspiel, bei dem es darum geht, durch verschiedene Aktionen nach Ablauf der Spielzeit von zweimal 40 Minuten mehr Punkte zu haben als der Gegner. Die Mannschaften bestehen aus jeweils 15 Spielern. Der Spielball ist der „Rugby“, ein eiförmiger Lederball. Das Spielfeld ist maximal 100 Meter lang und 69 Meter breit.

Beim Rugby darf der Ball beim Spiel in alle Richtungen getreten werden. Allerdings darf das Werfen oder des Übergeben des Balles nur nach hinten erfolgen. Nach einem Pass nach vorne wird ein Gedränge (engl. „scrum“) zugunsten des gegnerischen Teams angeordnet. Dabei stehen sich die Stürmer gegenüber und versuchen den Ball mit den Füßen in die eigene Seite zu bekommen und den Gegner dabei wegzuschieben. Wenn der Ball das Gedränge verlässt, geht das Spiel normal weiter. Um den Ball in das Malfeld zu bekommen, darf der Gegner mit dem Ball in seine Zone gedrückt werden oder angegriffen werden (tackling), um den Ball abzufangen.

Die meisten Punkte bringt ein sogenannter Versuch (engl. „try“). Dafür muss der Ball im gegnerischen Malfeld abgelegt werden. Für einen Versuch bekommt das Team fünf Punkte. Wenn ein Versuch geglückt ist, bekommt die Mannschaft zusätzlich die Chance auf eine Erhöhung. Gelingt der Tritt zwischen den beiden Malstangen über die Querstange, bekommt das Team zwei zusätzliche Punkte.

Gelingt ein solcher Tritt aus dem laufenden Spiel heraus gibt es drei Punkte. Ebenfalls drei Punkte bekommt eine Mannschaft für einen erfolgreichen Straftritt.

Dadurch, dass der Rugby-Sport von hohem Körpereinsatz geprägt, kommt es dort schnell zu Sportverletzungen. Da die Spieler selten Helme tragen, sind nicht selten Gehirnerschütterungen die Folge.

 

Dr. Josef Reindl
info(at)agentur-dr-reindl.de