Menu Content/Inhalt
Web-Artikel arrow Artikel arrow Die wichtigsten Verschleißteile am Skike und deren Wartung
Die wichtigsten Verschleißteile am Skike und deren Wartung
Geschrieben von Frank Dieter   
Tuesday, 01 April 2008
Skikes sind Nordic Skates mit hochentwickelten Bremsen und Luftbereifung.  Skiken kommt dem Skilanglauf sehr nahe und ist ein sehr ausgeglichenes Training für den gesamten Körper.

Nachfolgend ein Überblick über die Verschleißteile an diesem Sportgerät.

Bremsbeläge:
Reine Straßen-Skiker können sich neue Bremsbeläge zum Geburtstag wünschen und werden trotzdem einen Vorrat der energievernichtenden Messingbleche ansammeln. Wenn die Skike - Bremsen keinem Schmutz ausgesetzt werden, halten die Beläge nahezu unbegrenzt. Im Gelände ist das anders und besonders ausgeprägt im Schlamm. Wer bereits einen Winter mit Skikes „durchgeschmirgelt“ hat, weiß wovon die Rede ist. Eich Schlammpackung zwischen Reifen und Bremsblech erhöht den Verschleiß der Bremsbacken nämlich auf mehr als das Zehnfache. Alllerwetter-Skier benötgen manchmal schon nach 500 bis 1000 km neue Bleche. Schönwetterfahrer...da geht die Haltbarkeit weit in die Tausenderbereiche.
Sodefern sich die Bremsbeläge ungleichmäßig abgenutzt haben, kann man sie auch um 180 Grad verdreht weiterbenutzen und ein paar Euro sparen.

Reifen:
Die Skike Reifen leiden unter der Bremswirkung nur wenig, sie verschleißen am Berührungspunkt zu den Bremsen erheblich weniger als die Bremsbeläge. Ein durchbremsen braucht man bei dieser durchdachten Konstruktion nicht zu befürchten. Obwohl schon Skiker bis zu 2500 km mit einen Satz Reifen gefahren sein sollen, kommt die Mehrheit das Aktiven etwa auf die Hälfte der Nutzungsdauer. Ein rechtzeitiges Austauschen der Räder „über Kreuz“, sobald man leichten Verschleiß sieht, ist sinnvoll. Dies bedeutet, das Rad von rechts hinten gegen das von links vorne und das Rad von links hinten gegen rechts vorne austauschen. Die Laufrichtung der Räder bleibt dabei erhalten.

 

Radlager/Kugellager:

Die Radlager benötige einige Kilometer bis sich das Fett verteilt hat. Dann laufen sie leichter und sind eigentlich als wartungsfrei konzipiert. Ohne besonderen Grund sollte man sie nicht ölen, weil dadurch die Fettfüllung verdünnt und quasi ausgewaschen wird. Nur wenn man sicher ist, dass die Lager nach längeren Benutzung schon etwas trocken laufen, kann man ihnen mit Fahrradöl „die letzte Ölung geben“. Im Grunde genommen sind sie dann schon fast am Ende ihrer Tage angelangt, es geht nur noch darum bis zum Tag des Austausches ein Festfressen zu vermindern.Die Skike-Radlager sind von der Größe her mit den Inliner-Radlagern austauscbar. Aber man benötigt unbedingt Distanzhülsen der Skikelager. Oft ist es nur ein kurzer „Gag“ sich schnelle Lager einzubauen, denn sie sind viel pflegebedürftiger. Anderenfalls wird es nur ein kurzer Spaß mit den Inlinerlagern.