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Sommersportwochen für Schüler
Geschrieben von Klaus Hausl   
Tuesday, 15 January 2008

Die meisten Schulen bieten zusätzlich zum üblichen Schulbetrieb auch noch besondere Veranstaltungen wie Sommersportwochen, Projekttage, Kennenlerntag, Wintersportwochen und Ähnliches. Für die Schüler stellen diese Veranstaltungen häufig den Höhepunkt eines Schuljahres dar. Dabei haben sie die Gelegenheit ihre Klassenkollegen einmal außerhalb der Schule in einem neuen Umfeld kennen zu lernen. Dies fördert einerseits die Klassengemeinschaft und andererseits auch die soziale Kooperationsbereitschaft. Beispielsweise lernen die Schüler bei ihren Mitschülern neue Qualitäten, Fähigkeiten und Kompetenzen kennen, die im Umfeld der Schule womöglich nicht erkennbar wurden.

Eine Sommersportwoche kann die unterschiedlichsten Sportarten beinhalten. Sehr beliebt sind sogenannte Outdoor Sportwochen. Dabei werden Sportarten wie Rafting, Canyoning, Hochseilgarten, Klettern, Klettsteigtouren, Kajakkurse, Mountainbike Touren, Trekking, Orientierungstouren oder Höhlentouren. Die Angebote werden üblicherweise schülergerecht durchgeführt. Beispielsweise werden bei Rafting Touren nur Flussabschnitte bis zum Schwierigkeitsgrad 2 befahren. Beim Klettern wird im Anfängerbereich nur Top rope geklettert, das heißt das das Seil oben fix zum Sichern eingehängt wird.

Damit die Schüler die einzelnen Sportarten gefahrlos durchführen können, wird von den Outdoor Veranstaltern die Sicherheitsausrüstung zur Verfügung gestellt. Die Schüler brauchen nur ihre Freizeitbekleidung zur Sportwoche mitbringen. Somit entstehen für die Eltern auch keine zusätzlichen Kosten für Ausrüstung wie zum Beispiel bei Schulskikursen.

Die Soziale Komponente wird unbewußt wirksam, da sie ganz nebenbei bei den verschiedenen Sportarten als wesentliches Element praktisch angewandt werden. So müssen sich die Schüler beim Klettern gegenseitig sichern, gegenseitig auch die Knoten kontrollieren und auch beim Seil nachgeben muß empathisch gearbeitet werden. Nach dem Prinzip "wie ich dir so du mir" möchte jeder gewissenhaft gesichert werden. Dieses Gefühl der gegenseitigen Rücksichtnahme wird implizit als Lernerfahrung mit nach Hause genommen.

Autor: Klaus Hausl

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