| Gelber Einheitslook an Regentagen: Die Regenjacke |
| Geschrieben von Köberle Markus | |
| Friday, 03 August 2007 | |
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Erinnern Sie sich noch an den gelben Einheitslook an grauen Regentagen? Die Regenjacke war einst der so genannte Friesennerz. An Regentagen wurden vor allen die Kleinen in die gelben Regenjacken gesteckt, Gummistiefel und fertig. Auch damals gab es schon die ärmellosen Regencapes oder Regenponchos, die anderen Alternativen zum Regenschirm. Aber garantiert dicht war unsere gelbe Regenjacke.Dann entdeckte die Modeindustrie die Regenjacke und meinte, sie müsste daran etwas ändern. Ab da wurde es dann farbig, das Design änderte sich: Leuchtstreifen, Aussentaschen und Handy- und Portemonnaietasche innen, Netzfutter. Saum mit Kordelzug, verstellbare Armbündchen, abtrennbare, versenkbarer Kapuze, der Phantasie sind bis heute keine Grenzen gesetzt. Doch was hilft es im schicken Pink durch den Regen zu streifen, wenn man die Tour als begossener Pudel beendet, weil die Regenjacke nicht dicht hält. Die Bezeichnung sagt es schon: Regenjacke. Und das wichtigste an einer Regenjacke ist, dass sie wasserdicht ist, den Wind abhält und atumungsaktiv als eine der letzten guten Errungenschaften. Alle, die Regenjacken einfach nur als zweckmässig ansehen, haben noch einmal Glück gehabt. Regenjacken fallen mittlerweile in den Bereich der Outdoorbekleidung und damit wird in erster Linie auf Zweckmässigkeit geachtet. Das bedeutet, das es gute, zweckmässige Regenjacken gibt, die halten, was sie versprochen, egal, ob man Sport treiben oder einfach nur trocken vom Einkaufen heimkehren will - und dann dürfen sie auch farbig und mit vielen Details versehen sein. |