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Fahrradcomputer
Geschrieben von Oliver Hübner   
Monday, 17 December 2007

Fahrradcomputer gehören heute zu den gängigsten Zubehörteilen. Sie bieten eine Fülle nützlicher Informationen und erleichtern oder unterstützen eine ganze Reihe von Zweirad-Aktivitäten.
Fahrradcomputer erhalten ihre Informationen von einem Magneten an der Speiche des Vorderrades und einem auf entsprechender Höhe der Gabel montierten Sensor. Die Informationsabnahme durch den Sensor erfolgt berührungslos, allerdings müssen die Abstände zwischen Magnet und Sensor genau eingestellt sein.
Fahrradcomputer, die auch die Messung der Trittfrequenz ermöglichen, brauchen einen entsprechenden Sensor im Pedalbereich.
Der Sensor ist mit dem eigentlichen Fahrradcomputer durch einen Draht verbunden, hochwertige und damit auch teure Ausführungen haben eine Funkübertragung und machen den Draht verzichtbar.
Viele Versionen der Fahrradcomputer erlauben eine Benutzung auf zwei Fahrrädern, wobei auf die richtige Grundeinstellung zu achten ist, wenn die Fahrräder verschiedene Laufradgrößen haben.
In seiner einfachsten Ausführung ersetzt der Fahrradcomputer den früheren Tachometer. Er bietet Informationen über die aktuelle Geschwindigkeit, die Fahrzeit, die aktuell zurückgelegte Strecke, die mit dem Fahrrad zurückgelegte Gesamtstrecke und die Uhrzeit.
Mit einer solchen Ausstattung sind die Bedürfnisse der meisten Freizeitradler abgedeckt.
Die einfachen Versionen haben neben dem geringeren Preis auch den Vorteil der einfacheren Bedienung. Mehr Funktionen bedeuten auch zwangsläufig, dass sich der Fahrer mit einer wesentlich umfangreicheren Bedienungsanleitung vertraut machen muss, um die gewünschten Funktionen abrufen zu können und nicht in Gefahr zu geraten, ungewollt gespeicherte Daten zu löschen.
In fast allen Fällen werden die Fahrradcomputer mittels zweier Druckknöpfe bedient. Das kann mit Handschuhen oder klammen Fingern problematisch werden, allerdings besitzen die meisten Fahrradcomputer eine Intervall-Anzeige, die alle relevanten Informationen automatisch und nacheinander aufruft.
Eine Reihe weiterer Optionen stehen zur Verfügung. Engagierte Radsportler, die sich ernsthaft auf eine Wettkampfsaison oder eine lange Urlaubsfahrt vorbereiten wollen, werden zu einem Fahrradcomputer mit Pulsmessung greifen. Für sie ist auch die Messung der Durchschnittsgeschwindigkeit und der Vergleich der aktuellen Geschwindigkeit mit dem Durchschnittstempo von Interesse. Die Möglichkeit, die Trittfrequenz zu messen, erleichtert das Training ebenfalls.
Radtouristen haben die Möglichkeit, Fahrtstrecken einzustellen und rückwärts abzählen zu lassen. Das hilft bei der Orientierung, vor allem, wenn nach einem Road-book gefahren wird.
In den ausgefeiltesten Versionen bieten Fahrradcomputer auch eine Höhenmessung, Temperaturanzeige, sowieso Anzeige von Steigung und Gefälle der Straße.