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Backgammon - eines der ältesten Brettspiele
Geschrieben von Florian Wohlfahrt   
Saturday, 29 September 2007

Backgammon gehört zu den ältesten Brettspielen auf dieser Welt. Neben einer Strategie ist aber auch eine gehörige Portion an Glück notwendig, um zu gewinnen.


Nun aber zu Geschichte des Spiels. Es wurde in der iranischen Provinz Sistan ein Spielbrett gefunden, das über 5000 Jahre alt sein soll. Mitte der 20er Jahre hatte der britische Archäologe Sir Leonard Wolley auch ein sehr antikes Backgammon Brett entdeckt. Auch beispielsweise im Grab von Tutenchamun hat man Hinweise auf das Spiel gefunden. In der westlichen Welt wurde schon sehr früh in England gespielt. In keinem anderen Land wurde auch häufiger gespielt. Backgammon als Name tauchte erstmals 1645 auf. Regeln wurden vom englischen Spielebeschreiber Edmond Hoyle 1743 aufgestellt. Am meisten Auswirkungen auf das Spiel hatte die letzte wichtige Regel, die Einführung vom Verdoppelungswürfel. Auch moderne Backgammon Regeln gibt es, die vom Card and Backgammon Committee des New Yorker Racquet and Tennis Club1931 entwickelt wurden. Früher war das Spiel allerdings nur von adeligen und Angehörigen höherer Gesellschaftsklassen gespielt. Heute ist dem nicht mehr so und Menschen aller Klassen haben ihre Freude an Backgammon.

Auf dem Spielbrett gibt es 24 Dreiecke, die Points oder Zungen heißen. 12 Stück sind auf jeder Brettseite angeordnet. Jeder der zwei Spieler bekommt 15 Spielsteine, der eine Weiße und der andere die Schwarzen. Das Spiel beim Backgammon ist, dass ein Spieler alle Spielsteine in das so genannte Homeboard bringt. Wer das als erstes schafft, der hat dann gewonnen. Das Homeboard ist immer der Startpunkt des Gegners. Gespielt wird das Brettspiel mit zwei Würfeln und die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und können ihre Steine bewegen je nach der gewürfelten Zahl. Eine Besonderheit ist, dass ein Spieler, der einen Pasch gewürfelt hat die doppelte Summe der Augen gehen darf. Das heißt, wenn ein 4er Pasch gewürfelt wird, dann dürfen keine 8 Felder gezogen werden, sondern sogar 16 Felder. Damit wären wir dann auch beim anfangs erwähnten Spielglück, das beim Backgammon nötig ist. Wer viele Paschs würfelt hat Vorteile.