| Staat in Zentralasien: Die Mongolei |
| Geschrieben von Alexander Bertram | |
| Thursday, 23 August 2007 | |
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Die Mongolei ist ein Staat in
Zentralasien, der an Russland und China grenzt. Flächenmäßig macht die Mongolei
1.564.100 km² aus, mit circa 2,5 Millionen Einwohnern. Das flachwellige Hochplateau ist charakteristisch für den Osten. Das Trockengebiet der Gobi grenzt südlich an die Gebirgszone an. Das Klima der Mongolei ist als ausgesprochen kontinental anzusehen, wobei große Temperaturschwankungen und wenig Jahresniederschlag die Regel sind. Der weitaus größte Teil der Mongolei besteht aus Steppen bzw. in den Gebirgen aus Wald. Seit dem 12.02.1992 ist durch Inkrafttreten der Verfassung die Mongolei eine Republik mit Mehrparteiensystem. Das Staatsoberhaupt, Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats sowie Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der Präsident, der direkt und auf 4 Jahre gewählt wird. Die Legislative besteht aus 76 Abgeordneten, die ebenfalls für 4 Jahre gewählt werden.
Was die Bevölkerung angeht, so machen Mongolen 90% der Bevölkerung aus. Im
Weiteren sind Angehörige von Turkvölkern, Chinesen, Russen und diverse andere
ethnische Minderheiten vertreten. Etwa 3/5 der Bevölkerung lebt in Städten, vor
allem in der Hauptstadt Ulan-Bator und Darchan. Wirtschaftlich betrachtet sind mit der Umstellung von sowjetisch inspirierter Wirtschaftspolitik zur freien Marktwirtschaft erhebliche Probleme wie z.B. Arbeitslosigkeit, Armut und hohe Inflationsrate entstanden. Die Landwirtschaft ist neben den reichen Bodenschätzen wie Braun- und Steinkohle wichtiger Zweig der Volkswirtschaft. |