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Geschrieben von Martin Hamann
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Sunday, 13 May 2007 |
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Folgt man dem Trend in unserer Gesellschaft, dann wird es bald mehr alte Menschen (65 Jahre und höher) geben als Kinder. Das ist historisch gesehen eine neue Bedingung, weil die Kinder doch als private Altersvorsorge galten.
Die gesellschaftlichen Veränderungen werden also auch auf das
Gesundheitssystem Auswirkungen haben, denn alte Menschen werden einfach
öfters krank. Doch auch die Kriminalitätsrate im Land kann sich
erhöhen, denn Verbecher haben schon früh erkannt, dass alte Menschen
eine lukrative Einnahmequelle darstellen. Senioren können sich in der
Regel nicht mehr so gut Gesichter merken und stellen sehr schlechte
Zeugen dar. Die geschwächten Sinne und die mangelnde Körperkraft
begünstigen damit einen Überfall noch. Alte Menschen haben andere
Bedürfnisse wie junge Menschen. Danach muss sich auch die
Werbeindustrie richten, denn diese baut ja auf den Interessen und
Bedürfnisse der Mehrheit auf. Will man das harmonische Zusammenleben
innerhalb der Gesellschaft verbessern, dann muss man sehr sensibel für
die Bedürfnisse der alten Menschen werden. Leider gibt es noch sehr
viele Vorurteile den alten Menschen gegenüber. So gelten Senioren als
krank oder kränkelnd. Es heißt, dass Alte gleichgültig, unflexibel, arm
und unproduktiv wären. Weiter werden Senioren als depressiv und einsam
bezeichnet, wonach auch ein eigener Begriff geprägt wurde: „Die
Altersdepression“. Dann werden Senioren weiter stigmatisiert, weil es
heißt, dass sie nur Menschen gleichens Alters vertrauen würden und sich
angeblich von Jüngeren distanzieren würden, weil ein Neid auf die
verlorene Jugend bestünde. Wenn man also den Umgang mit Senioren
verbessern möchte, dann muss man zuerst die Vorurteile ablegen. Ferner
sollte man den Senioren gegenüber höflich und offen sein, denn sie
haben schließlich in ihrem Leben einen positiven Wertschöpfungsbeitrag
geleistet.
Autor: Martin Hamann
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