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Uhrenbeweger ist nicht gleich Uhrenbeweger
Geschrieben von Andi Meier   
Monday, 30 July 2007
Automatikuhren gehören zu den mechanischen Uhren, die sich heute einer großen Anzahl von Fans und Liebhabern erfreuen können. Kernstück oder Besonderheit der Automatikuhr ist dabei ihr Uhrwerk, das sich durch Bewegungen automatisch aufzieht, wodurch das Aufziehen von Hand entfällt, wie es bei alten mechanischen Uhren notwendig war oder immer noch ist.

Für das präzise Funktionieren einer Automatikuhr ist also die regelmäßige Bewegung essentiell. Kann oder soll die Uhr nicht permanent am Handgelenk getragen werden (zum Beispiel auch, wenn es sich um ein wertvolles Sammlerstück handelt), gibt es spezielle Geräte, so genannte Uhrenbeweger, die dafür sorgen können, dass die Uhr nicht stehen bleibt und somit an Ganggenauigkeit einbüßt.

In einen Uhrenbeweger können, je nach Model, ein oder mehrere (meist bis zu drei) Uhren eingesetzt werden. Die Uhren werden dabei auf Kissen oder Spangen befestigt, die sich wiederum drehen und damit die notwendige Bewegung ausführen, die das Uhrwerk braucht, um aufgezogen zu werden. Die Umdrehungen, die das Gerät ausführt, werden dabei in TPD (Turns per Day) bzw. UPT (Umdrehungen pro Tag) gemessen. Diese liegen in der Regel irgendwo zwischen 450 und 900 TPD.

Uhrenbeweger ist aber nicht gleich Uhrenbeweger! Die von inzwischen vielen Herstellern aus aller Herren Länder angebotenen Geräte bewegen sich in punkto Qualität und Ausstattung (z.B. individuellen Einstellmöglichkeiten) auf sehr unterschiedliche Niveaus.

Geräte von einem Hersteller, der zum Beispiel aus Deutschland oder der Schweiz stammt, bürgen in der Regel mit ihrem Namen für sehr gute bis Spitzenqualität, während Geräte, die zum Beispiel in China hergestellt werden, in ihrer Qualität zu wünschen übrig lassen. Selbstverständlich werden aber auch hier hochwertige Uhrenbeweger gefertigt, die es in punkto Preis-Leistungsverhältnis und Qualität durchaus mit europäischen Herstellern aufnehmen können.