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Tragschrauberstart ohne oder mit Vorrotation
Geschrieben von Michael Steger   
Monday, 07 May 2007

Gyrocopter Tragschrauber sind Drehflügelflugzeuge wie Hubschrauber. Der Rotor wird über den Fahrtwind in Drehung gesetzt. Der Start eines Gyros kann mit oder ohne Vorratation erfolgen...

Tragschrauberstart ohne oder mit Vorrotation
Der Rotor wird von Hand angeworfen, wenn der Vorrotiermechanismus nicht vorhanden oder defekt ist. Pilotenschein – Inhaber wissen, wie man in diesem Fall vorgeht. Man stellt sich zuerst auf den Sitz, um ein Kippen des Tragschraubers nach hinten zu verhindern. Die Rotorbremse muss natürlich gelöst sein. Den Steuerknüppel bringt man in die „gedrückte“ Stellung und achtet darauf, dass die Maschine gegen den Wind ausgerichtet ist. Wenn  >60km/h Luftströmungsgeschwindigkeit erreicht werden, darf man sich auf den Sitz setzen und den Steuerknüppel nach hinten bewegen. Bei Windstille wird durch Rollen ein Luftstrom erzeugt. Dabei sollte man nicht zu schnell beschleunigen, sonst bringt man den Rotor nicht wie gewünscht in Bewegung. Mit steigender Rotordrehzahl wird die Rollgeschwindigkeit erhöht, bis schließlich die Startdrehzahl erreicht wird.

Eine weit kürzere Startbahn wird benötigt, wenn mit Hilfe des Vorrotiermechanismus eine hohe Rotordrehzahl im Stand erzeugt wird. Dabei wird ein Losrollen des Tragschraubers mittels gezogener Radbremse verhindert. Um bei maximaler Triebwerksleistung starten zu können, wird der Rotor dosiert über den Vorrotierhebel auf 150 oder mehr Umdrehungen pro Minute beschleunigt. Tragschrauber, deren Bauweise solch hohe Rotationsgeschwindigkeiten nicht erlauben, müssen noch einige Meter mit zunehmender Geschwindigkeit rollen, um die gewünschte Startdrehzahl zur erreichen.

Weitere Informationen zum Thema Tragschrauber und Geschenkgutscheine für Rundflüge sind auf der Internetseite gyro-austria.at zu finden.

Autor:
Michael Steger
webmaster(ät)gyro-austria.at