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Tierheime
Geschrieben von Martius   
Wednesday, 30 January 2008

Ungefähr 20 Millionen Tiere leben mittlerweile in deutschen Haushalten. Angefangen von kleinen Nagetieren bis hin zu Hunden.

Die erste Frage bei der Anschaffung eines Tieres ist, welches zu einem passt. Auch das Lieblingstier der Deutsche, die Katze, ist nicht so pflegeleicht und unabhängig wie ihr Ruf. Sie ist zwar nicht ganz so anhänglich wie ein Hund, jedoch braucht sie ebenso Zuwendung und Pflege.

Hunde sind allerdings noch zeitaufwändiger und müssen auf jeden Fall mindestens zwei Mal am Tag raus. Ein Nachteil gegenüber Katzen ist auch, dass man für Hunde eine Hundesteuer zahlen muss. Ansonsten kommen sie beim Kostenfaktor gleich auf.

Wer kaum Zeit hat, sollte sich lieber nur Fische zulegen. Denn auch kleine Tiere, wie Wellensittiche oder Hamster brauchen täglich ein gewisses Maß an Zuwendung und Pflege.

Nachdem man sich für ein Tier entschieden hat kommt dann der eigentliche Schritt: Das Tier zu sich zu holen. Hierfür gibt es die Optionen: Züchter, Zoohandlung und Tierheim.

Viele Menschen schrecken vor Tierheimen zurück und bevorzugen einen Kauf beim Züchter, da sie denken in Tierheimen gebe es überwiegend alte und verstörte Tiere. Das ist allerdings nicht richtig.

In Tierheimen werden Tiere aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben, wie z. B. wegen Änderung der Lebensumstände, Todesfall, Allergien etc.

Zwar kommen auch viele Tiere aus schlechter Haltung ins Heim, jedoch werden diese gründlich untersucht und ihr Verhalten genau studiert bevor sie an einen neuen Besitzer weitervermittelt werden. Auch wird drauf geachtet die Tiere an geeignete Besitzer zu vermitteln. Daher muss jeder, der beispielsweise einen Hund habe möchte, erst mit diesen ein, zwei Mal spazieren gehen und einen Fragebogen ausfüllen, bevor er ihn bekommt – Und nach einigen Wochen kommt ein Tierinspektor vorbei um zu schauen, ob es dem adoptieren Tier aus dem Heim auch gut in seinem neuem zuhause gefällt.