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Recht auf Hilfe vom Staat
Geschrieben von Kerstin Kraps   
Monday, 03 September 2007

Jeder hat ein Recht auf Hilfe vom Staat, aber man sollte sich nicht darauf ausruhen.

Ob Sozialhilfe (Hartz4), Wohngeld oder Überbrückungszahlungen - wer solche und andere finanzielle Leistungen des Staates in Anspruch nimmt, ist weder ein Bittsteller noch Almosenempfänger. Niemand sollte ein schlechtes Gewissen haben, wenn er in einer Notlage auf die Hilfe des Staates zurückgreifen muss, auch wenn Politiker über das strapazierte soziale Netz klagen oder Behördenmitarbeiter, die Ratsuchenden herablassend und manchmal sogar wie Bettler behandeln.

Denn ebenso, wie wir alle die Pflicht haben, einen Teil unseres Verdienstes als Steuern an den Staat abzuführen, haben wir auch das Recht, die Unterstützung des Staates in Anspruch zu nehmen. Der Gang zum Amt sollte als genauso selbstverständlich betrachtet werden wie die Verlängerung eines Reisepasses.


Es gibt viele Gründe für Arbeitslosigkeit: Maurer und Zimmerleute verlieren im Winter oft ihre Arbeit, weil sie in der kalten Jahreszeit nicht im Freien arbeiten können. Maschinen übernehmen die Arbeit von Menschen, arbeiten dabei noch schneller und genauer, benötigen keine Pausen und Schlafenszeiten. Für Menschen ohne Ausbildung gibt es nicht genügend zu tun. Für jemanden der eine Ausbildung hat, ist es meist einfacher eine Stelle zu finden. Im Allgemeinen gilt die Regel: Wer viel gelernt hat, wird nicht so leicht arbeitslos. Arbeitslosigkeit ist immer ein schwerer Schicksalsschlag. Denn wer arbeitslos ist, hat oft nur noch sehr wenig Geld zur Verfügung um den Lebensunterhalt für sich und seine Familie aufzubringen. Deshalb können sich Menschen, die entweder ihre Arbeit verlieren oder schon verloren haben, beim Arbeitsamt melden. Sie bekommen dann vom Staat Unterstützung und das Arbeitsamt versucht ihnen eine neue Arbeitsstelle zu vermitteln, allerdings bei den hohen Arbeitslosenzahlen sollte man sich darauf nicht verlassen und ausruhen, denn Tageszeitungen und vor allem Online Arbeitsmärkte bieten ein großes Angebot an Stellenangeboten. Vieleicht sollte man sich in der Zeit der Arbeitslosigkeit überlegen, ob man sich weiterbildet und sich dadurch die Bewerbung auffrischt. Dadurch wird man eventuell qualifizierter wie Mitbewerber und vor allem sitzt man in dieser Zeit nicht sinnlos zu Hause.