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Druckverfahren bei Textilien
Geschrieben von Jörg Bogumil   
Wednesday, 18 April 2007

Für den Druck auf Textilien werden heute fünf verschiedene Verfahren verwendet, die alle Vor- und Nachteile besitzen. Daher sollte man genau darüber nachdenken, welche Eigenschaften des spätere Produkt haben soll

1. Beim Flockdruck werden einzelne Motive aus einem Trägerbogen ausgeschnitten und dann mit dem T-Shirt verschmolzen. Der Flockdruck hat eine samtige, leicht hervorstehende Oberfläche, deren Farben lange frisch bleiben und die hochwertig und edel wirkt. Mit dieser Technik können allerdings keine Farbverläufe realisiert werden.

2. Der Flexdruck zählt neben dem Flockdruck zu den derzeit beliebteste Methoden, Textilien zu Werbezwecken zu bedrucken. Dazu werden Motive (ohne Farbverläufe) aus einer speziellen dünnen Folie ausgeschnitten und unter hohem Druck und großer Hitze auf die Textilien ‚geklebt’. So entsteht ein langlebiger, hochwertiger Aufdruck, der durch seinen hohen Tragekomfort überzeugt.

3. Man kann T-Shirts, ähnlich wie Papier oder andere feste, glatte Untergründe auch digital bedrucken, unter anderem mit Sublimationsdruckverfahren. Dabei wird die Vorlage des Motivs von einem Trägerpapier direkt in die Fasern des T-Shirts gepresst. Hierbei können auch Motive mit mehreren Farben und sogar Farbverläufe umgesetzt werden, jedoch kann nur auf weißem Untergrund, also weißen  Textilien gedruckt werden. Zudem hat diese Methode den Nachteil, dass der erste Waschgang einen Teil der aufgebrachten Farbe wieder auswäscht; im Anschluss daran erfolgt jedoch keine weitere Reduzierung der Farbbrillanz.

4. Solche digitalen Verfahren können mit einem kleinen Trick jedoch auch auf farbigen T-Shirts genutzt werden. Dazu wird auf ein helles, gummiartiges Trägermaterial gedruckt, welches dann wiederum auf die Textilien aufgebracht wird. Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass das Trägermaterial sich immer vom Untergrund abhebt, bei einem Foto z. B. also eine Art Rahmen zu erkennen ist. So tritt dieses in den neunziger Jahren noch sehr beliebte Verfahren heute mehr und mehr in den Hintergrund.

5. Der Siebdruck zählt nicht nur im Bereich der Textilien zu den bekanntesten und hochwertigsten Druckverfahren überhaupt. Dabei werden Farbpartikel durch ein feinmaschiges Sieb, welches nur dort Farbe durchlässt, wo es das Motiv vorsieht, in mehreren, den unterschiedlichen Farben entsprechenden Durchgängen auf das zu bedruckende Material aufgetragen. Diese Druckmethode zeichnet sich vor allem durch die hohe Farbbrillanz und die enorme Langlebigkeit aus. Allerdings lohnt sich dieses Verfahren erst ab Auflagen von 50 bis 100 Exemplaren.

Gerade jetzt im Sommer sind Textilien wie T-Shirt ideal als Werbeartikel geeignet. Nähere Informationen sind unter BoKontept-Werbeartikel.de zu finden. Ebenso steht das BoKonzept Team jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Jörg Bogumil  -  jb[at]bokonzept.de