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die-kreissaege
Geschrieben von Sven Meyer   
Tuesday, 27 February 2007

Die Kreissäge wurde 1780 erfunden und erleichtert seitdem die Zuschnitte von Holz, welche bis zu diesem Zeitpunkt per Muskelkraft ausgeführt werden mussten, erheblich. Der Aufbau der Maschine ist sehr einfach, und auch die heutigen Tischkreissägen weichen von der ursprünglichen Bauform nur unerheblich ab. Lediglich der Antrieb der Kreissäge wurde kontinuierlich weiter entwickelt

Bevor der elektrische Motor, wie heute bekannt, erfunden wurde, musste die Kreissäge per Fußpedal angetrieben werden. Später übernahm die Dampfmaschine diese Arbeit und sorgte mittels Riemenantrieb für den Antrieb der Sägeblätter. Heutzutage dagegen sind auch schon die Akkuzellen so stark, dass es erste Kreissägen (oftmals Handkreissägen) gibt, die damit betrieben werden können.

Die Tischkreissäge besteht aus einem Untergestell auf dem eine Arbeitsplatte befestigt ist. Je nach Einsatzzweck ist das Gestell entweder in Leichtbauweise (z.B. mit 4 Profilstangen) oder für stationäre Kreissägen komplett aus Grauguß gefertigt. Die Arbeitsplatte ist in der Mitte mit einer Nut (oder auch Schlitz) versehen – hier befindet sich das Sägeblatt. Ebenfalls auf der Arbeitsplatte befindet sich oftmals ein Anschlag. Hier kann der Benutzer mittels einer Skala die gewünschte Schnittbreite der Kreissäge einstellen um so auch lange Bretter auf ein genaues Maß zuzuschneiden.

Unterhalb des Tisches befindet sich die restliche Elektronik – wie z.B. der Motor der Kreissäge oder auch die Höhenverstellung bzw. Schrägverstellung, welche ein genaues bearbeiten der Werkstücke ermöglicht.

Derzeit finden sich am Markt so viele unterschiedliche Typen der Tischkreissäge, dass der Anwender diese direkt nach seinen Vorstellungen auswählen kann. So gibt es die kleine Tischkreissäge, die für den mobilen Einsatz gedacht ist, und fast Orts unabhängig benutzt werden kann. Diese Kreissäge eignet sich jedoch eher für grobe Schnitte, als für saubere Arbeiten.

Schwere, aus Grauguß gefertigte, Maschinen finden Ihren Einsatzort meistens in kleineren Werkstätten und können durch die Wahl der passenden Sägeblätter für fast jede Aufgabe gut genutzt werden.

Tischlereien hingegen, sowie andere Betriebe, die täglich Holz zuschneiden, vertrauen eher auf die Formatkreissäge. Dieser Typ ermöglicht nämlich auch das Bearbeiten von extrem langen und breiten Werkstücken. Der Tisch dieser Maschinen sollte absolut Plan (eben / glatt) sein, damit das Werkstück genau aufgelegt und aufgetrennt werden kann.