Menu Content/Inhalt
Web-Artikel arrow Sonstiges arrow Bekannte Edelsteine – Der Zirkon
Bekannte Edelsteine – Der Zirkon
Geschrieben von Mark Breuer   
Monday, 07 May 2007

Zirkon – nicht zu verwechseln mit dem künstlichen Diamantimitat Zirkonia – ist ein uraltes Mineral aus der Gruppe der Inselsilikate. Der Stein hat meist nur eine geringe Größe (im Durchschnitt 0,1 bis 0,3 mm Durchmesser) und kommt in sehr verschiedenen Farben vor.

Neben farblosen Zirkonen sowie gelblichen, rötlichen oder braunen Exemplaren finden sich auch blaue, grüne und fast schwarze Zirkone. Gelbe bis braune Zirkone werden auch als Hyazinth bezeichnet, blaue sind noch unter dem Namen Starlith bekannt. Durch Hitzebehandlung lässt sich aus braunem oder trübem Zirkon farbloser, gelblicher oder blauer fertigen.

Große und besonders reine Exemplare sind trotz ihrer Sprödigkeit ein guter Diamantersatz, der leider durch den künstlichen Zirkonia weitgehend verdrängt worden ist. Bereits im alten Griechenland ist die Verwendung des Minerals als Schmuckstein nachgewiesen. Bis ins Mittelalter hinein galt er als wirksamer Heilstein gegen Geisteskrankheiten. In der Esoterik gilt er bis heute als schmerzlindernd und stärkend. Heutzutage findet er aufgrund seiner hohen Härte u.a. als Zahnimplantat Verwendung.

Der Name Zirkon rührt von den persischen Wörtern für Gold und für gefärbt her, was auf die verschiedenen Farben, in denen der Stein auftritt, schließen lässt. Gefunden wird Zirkon in Deutschland, daneben beispielsweise auf Ceylon, in Kambodscha, in den USA, in Australien und auf Madagaskar.