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3D-Software für den Fassadenbau
Geschrieben von Falk   
Wednesday, 22 November 2006

Große Fassadenbaufirmen können ohne einer spezifischer Branchensoftware nicht auskommen. Es ist aber ein echtes Problem eine flexible und schnelle Software zu entwickeln. Sobald auf den Markt ein neues Profil kommt, musste die Software angepasst werden. Nicht jedes Bauvorhaben ist realisierbar und die Software ist zu langsam.

Eine Entwicklung für Metallbauer.
Zusammengefasst ist das Programmkonzept auf folgenden Grundideen aufgebaut:

  1. Der Aufbau eines 3D-Elements findet auf einer Vorlage statt. Eine Vorlage ist ein Raster, bei dem jeder Kante bestimmte Eigenschaften zugewiesen werden.
  2. Jede Kante dieser Vorlage wurde entsprechend den zugewiesenen Eigenschaften mit Hauptprofilen belegt.
  3. Die erforderlichen Hauptprofile werden aus der kundenspezifischen Profilkombination genommen. Für jedes Profilsystem gibt es eine Default-Kombination, jedoch soll den Kunden die Möglichkeit gegeben werden selber ihre Lieblingskombination zusammenzustellen.
  4. Der Zusammenbau von Profilen in einem 3D – Raum wird mit Hilfe vom vorher zugewiesenen Kontakten rekursiv durchgeführt.
  5. Das Schneiden von Profilen ist von den Profileigenschaften und Kanteneigenschaften abhängig. Alle zulässigen Schnittarten müssen differiert und erfasst sein und für das richtige Schneiden verfügt jedes Profil über Schnittlinien.
  6. Der Kunde kann den Elementaufbau über die technischen Stammdaten steuern.
  7. Nach dem Elementaufbau soll alles änderbar sein (momentan ist diese Funktionalität noch nicht implementiert worden).

Aufgebaut ist das Programm auf zwei grundlegenden Ideen: die erste dient dem flexiblen Zusammenbau von Profilen in einem 3D-Raum, die zweite sorgt für eine sehr schnelle und genaue Ermittlung von Zuschnittlängen.

Bei den bekannten Softwarefirmen, die für Metallbauer entwickeln, gehören diese zwei Bereiche zu einem Problemfall.
 
Für diese Anwendung sind ein 3D CAD-Kern und ein Schneide- & Längenermittlungsmodul entwickelt worden. Es sind keine Fremdbibliotheken eingebunden worden.
Die Anwendung ist insoweit fertig, da die Profile schon zusammengebaut und geschnitten (arbeitet ca. 800mal schneller als die mir bekannte Lösungen) werden können. Alles wird in einem 3D-Viewer (aufgebaut auf OpenGL) auf dem Bildschirm angezeigt. Das Drehen und Zoomen gehört zu der Funktionalität des 3D-Kernes. Auf der Internetseite: www.ju-falk-soft.de ist das Programmkonzept und die Anwendung ausführlicher beschrieben.

Um diese Anwendung endgültig abzuschließen, sind ein Auftraggeber und ein kleines Team mit bis zu 5 Programmierern notwendig.