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Seleukeia bei Side in der Türkei
Geschrieben von Thomas Janovic   
Wednesday, 31 October 2007
Seleukeia ist eine beeindruckende antike Stadtanlage in der Nähe des Urlaubsortes Side ruhig in mitten eines Pinienwaldes gelegen. 

Urlaub macht man am besten in Side Türkei, ein Urlaubsort am türkischen Mittelmeer. Dort gibt es einen urigen Fischerhafen und alles was das Herz begehrt. Von verwinkelten Gässchen mit Tee- und Gewürzgeschäften, bis hin zu einem flach abfallenden Strand und unterschiedlichsten Sportmöglichkeiten. Nach Seleukeia kommt man am besten von Side. Man fährt etwa 22 Kilometer. Von Side geht es nach Manavgat. Dort achtet man auf die Beschilderung Richtung Wasserfall (Selale), der übrigens auch ein sehr schönes Ausflugsziel ist. Am Wasserfall geht es vorbei. Etwa 22 Minuten später gelangt man zu einer Abzweigung nach links, hier steht schon Seleukeia angeschrieben. Die heutigen Ruinen von Seleukeia waren in hellenistischer Zeit die Stadt Lybre. Gegründet wurde Lybre etwa 330 vor Christus. Das fanden Wissenschafter anhand von römischen Münzfunden und Inschriften heraus.

Im 7 Jahrhundert wurde die Stadt von arabischen Rittern zerstört. Seit 1970 werden hier archäologische Schätze ausgegraben. Die Funde, die hier gemacht wurden, kann man im Museum in Antalya bewundern. Zuerst sieht man die Stadtmauer, die teilweise bis zu neun Meter hoch ist. Das fünf Meter hohe Stadttor wirkt beeindruckend. Man beginnt mit der Besichtigung auf der Agora, dem früheren Handels und Diskussionsplatz. Seleukeia ist für seine schönen, bunten, gut erhaltenen Mosaiken berühmt. Am Rand der Agora befindet sich ein Odeon.

An einer anderen Ecke kann man die Reste einer byzantinischen Basilika besichtigen. Nördlich der Agora befindet sich der Apollon Tempel. Man nimmt an, dass Apollon der Hauptgott von Lybre war. Dann kann man sich noch eine Zisterne, ein Bad und die Nekropole ansehen. Was ich euch als Tipp geben kann, um die Stätte verständlichsten näher gebracht zu bekommen, nimmt man am besten die Führung eines Einheimischen an. 

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