| Fernsehen über das Internet IP-TV |
| Geschrieben von Maik Wildemann | |
| Monday, 11 June 2007 | |
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Bevor Sie sich für Internetfernsehen entscheiden, sollten Sie wissen,
welche technischen Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind. Zudem gilt
es, sich zwischen den einzelnen Anbietern zu entscheiden.
Doch zunächst soll erst einmal erklärt werden, was IPTV überhaupt ist. Die korrekte Bezeichnung für das Fernsehen übers Internet lautet IPTV und diese Abkürzung steht für Internet Protocol Television. Es handelt sich dabei um einen Multimediadienst, der auf Breitbandverbindungen basiert und über IP-basierende Netze verbreitet wird. Dabei können Signale mittels Multicast verteilt werden. IPTV kann auch im Unicast betrieben werden, wozu das Timeshift-TV gehört. Dieses ist nicht-lineares Fernsehen, wo die Nutzer selbst den Zeitpunkt der Sendung bestimmen können. Vorangetrieben wurde IP-TV maßgeblich von Microsoft. Klassische PC- und Internetfunktionen sowie TV-Angebote verschmelzen zunehmend zu einem großen Ganzen. In Fachkreisen wird eine enorme Verbreitung vorausgesagt. Immer mehr Provider bauen ihr Triple-Play-Segment aus. Über Sprach- und Datentransfer hinaus sollen ergo auch Videostreams über das Internet eine größere Rolle spielen. Ein große weltweit empfangbare IPTV-Plattform ist Joost. Der Dienst lief bis Mitte 2007 noch im Beta-Betrieb. Die Nutzer können sich nicht selbst dafür anmelden, sondern müssen zuerst von anderen Teilnehmern eingeladen werden. Leider ist in Deutschland nicht das komplette Angebot erhältlich. Ein Großteil der Sendungen kann lediglich in den USA bezogen werden. Der Empfang des digitalen Fernsehens ist problemlos über den PC oder über ein herkömmliches Fernsehgerät mit einer Set-Top-Box, welche mit einem Router verbunden wird, möglich. Angeboten werden IPTV und Video-On-Demand in Deutschland unter anderem von HanseNet („Alice homeTV“), Telekom („T-Home“) und Arcor. |