Menu Content/Inhalt
Web-Artikel arrow Musik und Medien arrow Der Combo-Verstärker
Der Combo-Verstärker
Geschrieben von Mario Lenitz   
Tuesday, 13 March 2007
Ein Combo-Verstärker, in Kurzform auch als Combo bezeichnet, ist ein Instrumenten-Verstärker.
Es handelt sich um ein Gerät der Musikelektronik, das zur elektrischen Verstärkung (im Sinne von “lauter Beschallung“) von Musikinstrumenten, wie z. B. E-Gitarre, E-Bass, Keyboard oder einem Digitalpiano dient.
Ein Combo wird meist in einer kastenförmigen Bauweise gefertigt und wiegt zwischen 5 bis 35 Kilogramm. Das Chassis besteht oft aus Faserplatten.
Im Chassis integriert sind eine Vorverstärker-/Endstufenkombination und mindestens ein Lautsprecher.
Für Übungszwecke und zum Monitoring genügen Geräte zwischen 10 und 30 Watt (an 4 Ohm).
Für den Einsatz in einer Band oder Musikkapelle sind mindestens 60 Watt (Gitarre) oder 100 Watt (Bass) notwendig.
Je nach Musikstil und damit verbundener Lautstärke kann eine noch höhere Leistung notwendig sein.
Die Bedienung eines Combos erfolgt in der Regel über Drehregler. Gain steuert die Eingangsempfindlichkeit, während Master für die Lautstärke zuständig ist.
Weitere Regler dienen z. B. der Frequenzbearbeitung oder integrierten Effekten.
Solche Effekte ermöglichen eine starke Veränderung des Klangs ohne den Einsatz von seperaten Effektgeräten.
Auf diese Art erspart man sich den Kauf und das Herumschleppen von Effektgeräten und den sonst üblichen Kabelsalat.
Die Qualität der hierbei erzeugten Effekte reicht jedoch oft nicht an die von guten Effektgeräten heran, weshalb viele ambitionierte Musiker noch immer bevorzugt auf den Einsatz von einzelnen Effektgeräten setzen.
An den Combo werden die Instrumente in der Regel per 6,5 mm-Klinkenstecker angeschlossen.
Inzwischen gibt es eine Vialzahl von Herstellern für alle Instrumenten-Typen.
Die wohl bekanntesten sind Behringer, Fender, Gibson, Hughes & Kettner, Ibanez, Marshall, Orange, Roland, VOX und Yamaha.