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Der Schmuck als Statussymbol
Geschrieben von Sandra Müller   
Wednesday, 19 December 2007

Immer wieder denken die Menschen beim Thema Schmuck zuerst einmal an den teuren mit Diamanten besetzten Ring, den sich kaum ein Otto-Normal-Verbraucher leisten kann. Der Schmuck im Allgemeinen, insbesondere die einzigartigen Designerstücke gelten nach wie vor als Statussymbol und weniger als schmückende Zierde.

Doch einige Hersteller haben hier Kreativität und Anpassungsvermögen gezeigt. Nicht nur der Silberschmuck wird dabei immer beliebter, sondern auch der Modeschmuck. Hier können großflächige Stücke zum kleinen Preis gefertigt werden. Ob dabei bernsteinähnliche Materialien, wie das Kunstharz Bernit zum Einsatz kommen oder Kunststoffe, das hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Ersteres bietet den Vorteil, dass es in der Herstellung besonders preiswert ist. Auch sieht es dem echten Bernstein täuschend ähnlich, so dass nur Kenner den Unterschied erkennen können. Außergewöhnliche Stücke können hier gefertigt werden. Da man dieses Material auch durchsichtig gestalten kann, können problemlos auch kleine Gegenstände in das Schmuckstück eingegossen werden. Dies können sowohl winzige Tiere, als auch Büroklammern oder ein Foto sein. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn wie überall im Bereich Schmuck gilt auch hier – erlaubt ist, was gefällt.

Durch diese preisgünstigen Varianten des edlen Schmucks können sich auch weniger gut situierte Menschen, ansprechenden Schmuck leisten. Denn eine volle Schmuckschatulle ist doch der größte Traum fast jeder Frau. Auch werden die Herstellungsverfahren immer weiter entwickelt, so dass selbst Silber- und Modeschmuck den teuren Stücken in nichts nachsteht. Somit muss der Schmuck nicht mehr nur als Statussymbol angesehen werden, sondern kann vielmehr wieder seiner ursprünglichen Bedeutung näher kommen – nämlich den Menschen zu schmücken, dessen Vorteile herauszustellen.