| Kuenstler Acrylfarbe |
| Geschrieben von Sven Reiber | |
| Monday, 12 March 2007 | |
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Die Acrylfarbe wurde um 1859 erfunden, auf dem Markt gekommen ist sie allerdings erst um 1920. Zunächst ist Sie nur für Schutzanstiche in der Industrie gebraucht worden, in den 1940 er Jahren haben dann amerikanische Künstler die Acrylfarbe für ihre Gemälde entdeckt. Beispielsweise Mark Rothko eröffneten mit Acryl für seine Original Gemälde Ausdrucksweisen, wie sie bisher mit herkömmlichen Kunstfarben wie Öl, nicht zu erreichen waren. Vor allem in der abstrakten Malerei arbeiten Künstler gerne mit ihr, da sie bei Acryl Gemälden ein spontanes Arbeiten in mehreren Schichten ohne lange Trockenzeit erlaubt. Die ersten Vertreter der Künstlergilde die diese Farben in ihren Acrylgemälden einsetzten waren vor allem Künstler der Pop-Art. Mit Acryl zu arbeiten, und zwar nicht nur als eigenständiges Medium, sondern auch in Kombination mit anderen Materialien, eröffnet vielfältige Möglichkeiten der kreativen Gestaltung. Mit Hilfe von verschiedenen Pasten, die man den Farben beimischt, kann man so genannte Impasto Effekte erzielen. D.h. es lassen sich reliefartige Strukturen bilden. Diese Pasten bestehen ebenfalls aus Acryl, denen verschiedenste Materialien beigemischt werden. Quarzsand, Kieselsteine, Marmorkies oder Bimsstein. Acrylfarben haften nahezu auch jedem Untergrund, auf Leinwand, auf Wänden wie auf verschiedensten Textilien, auf gutem sowie schlechtem Untergrund. Dir Farbe lässt sich mit dem Pinsel, direkt als Tropfen aus der Tube oder sogar gespritzt werden. Ist sie einmal trocken bleibt sie im Gegensatz zu Ölfarbe elastisch. Fehler lassen sich also durchaus im Nachhinein korrigieren. Heute ist die Acrylfarbe nicht mehr aus den Regalen des Kunstbedarfs wegzudenken, ist sie doch fast so intensiv wie Öl, jedoch mittlerweile günstiger und man kann sie schneller und einfacher Verarbeiten. Sven Reiber Info [at] godsandqueens [dot] de |