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Geschrieben von Philipp Rüger
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Thursday, 26 July 2007 |
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Der brasilianische Anteil am Bergland von Guayana, das insgesamt rund 1,5 Millionen Quadratkilometer umfasst, ist verhältnismäßig gering und gehört zum Territorium Roraima und zum Bundesstaat Amapä. Die Massive bestehen aus einem altkristallinen Sockel und darüber lagernden Sedimenten verschiedenen Alters (besonders Sandsteindecken). Unter den Tafelberggruppen ist auch der höchste Gipfel Brasiliens, der Pico da Neblina (3014 m). Die östlichen Erhebungen erreichen Höhen von weniger als 1000 Meter.
Eine gewisse Sonderstellung nimmt in Brasilien die zwischen dem Brasilianischen Bergland
und den Anden gelegene Senke ein, deren Kern das >>Große Pantanak
mit rund 100 000 Quadratkilometern darstellt. Die Niederung ist zur
Hochwasserzeit (Juni bis Oktober) weit überflutet; das Hoch-Pantanal
bietet besonders günstige Voraussetzungen für die Viehzucht,
aber auch die Überschwemmungsniederung ist in der Trockenzeit gutes
Weideland. Einziges größeres Handelszentrum ist das am linken
Paraguay-Ufer gelegene Corumbä (über 100 000 Einwohner). Weitaus
wichtigster Naturraum von Brasilien
ist das Brasilianische Massiv (»Planalto«), das über fünf Millionen
Quadratkilometer einnimmt, also allein halb so groß wie Europa ist. Es
besteht aus einem alten Sockel aus kristallinen Gesteinen, die reich an
Bodenschätzen sind, und aus darüber liegenden paläozoischen und
mesozoischen Kalk- und Sandsteinen, die in verschiedenem Ausmaß von der
Abtragung erfasst wurden. Von Amazonien und vom Paraguay-Becken aus
greifen Tieflandbuchten in das Bergland ein. Sehr einförmig ist das
Rumpfschollenland im Nordosten, das binnenwärts durch kristalline Inselberge
überragt wird und Höhen von über 1000 m erreicht (Chapada Diamantina
1804 m). Die Küste ist weitgehend flach und durch Trichtermündungen
gegliedert. Nach Osten zu gegen den Atlantischen Ozean folgen flache
Schwellen und niedrige Bäche die die Landschaften traumhaft verzieren.
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