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Versteigerungen im Internet
Geschrieben von Daniel Keppler   
Friday, 02 November 2007
Heutzutage finden Auktionen nicht nur in Auktionshäusern sondern auch Online statt. Versteigerungen im Internet verzeichnen einen Aufwärtstrend.

Ver- oder gekauft werden kann fast alles. Vom Handmixer bis zur eigenen Arbeitskraft kann alles ver- oder gekauft werden. Der Ablauf ist nicht kompliziert. Den Zuschlag bekommt wer am meisten geboten hat. Angebot und Nachfrage bestimmen letztendlich den Preis.

Auktionen oder auch Versteigerungen haben eine ganz spezifische Form der Preisermittlung. Zu Beginn wird ein Mindestpreis für die Ware festgelegt. Sowohl der Verkäufer als auch der Käufer haben eine Vorstellung von dem Preis der Ware. Dann kann geboten werden. Der Spaß der Auktion beginnt.

Seit Urzeiten gibt es schon Versteigerungen. Der Ursprung fällt auf die Zeit vor Christus zurück. Zu dieser Zeit fand ein so genannter Heiratsmarkt statt. Frauen wurden an heiratswillige Männer versteigert. Je hübscher eine Frau war desto höher war der Preis.  Die Tradition der Versteigerungen setzte sich im Laufe der Geschichte bei den Griechen fort. Es gab zentrale und sehr große Auktionen auf denen Sklaven verkauft wurden. Die ersten Auktionshäuser die nicht mit Menschen als Ware handelten entstanden im 19 Jahrhundert in England. Bis heute hat sich der Ort von Auktionen sehr verändert und sich vor allem auf das Internet ausgeweitet. Mit dem Internet sind Versteigerungen für alle Menschen leicht zugänglich. Ein funktionsfähiger Internetanschluss ist alles was man braucht. Will man z B eine Lampe kaufen durchsucht man die verschiedenen Angebote im Netz. Eine bestimmte Zeitspanne gibt vor wie lange Gebote abgegeben werden dürfen. Die Mitbieter sind immer sichtbar. Geduld und Aufmerksamkeit sind beim Bieten gefragt. Das fasziniert viele Menschen bei einer Versteigerung. Es gibt mittlerweile nur wenig Menschen die nicht schon mal bei einer Auktion ein Gebot abgegeben haben. Seit einigen Jahren untersuchen Wissenschaftler was hinter dem Phänomen der Auktion steckt. Es bietet sich ein interessantes Forschungsfeld um Spieltheorie und Preistheorie. Natürlich haben die Online Angebote die ganz normalen Auktionen vor Ort nicht verdrängt. Der Auktionator ist bei solch herkömmlichen Auktionen zuständig für den Mindestpreis. Möchte der Interessent bei diesen Versteigerungen ein Gebot abgeben hebt er die Hand.