| Eine Website alleine ist nicht genug |
| Geschrieben von Joerg Weishaupt | |
| Saturday, 21 April 2007 | |
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Eine ansprechende Website zu haben, reicht noch lange nicht aus um im Internet erfolgreich zu sein. Solange Sie auf Ihrer Website keine Besucher haben, können Sie natürlich auch nichts verkaufen. Eine ansprechende Website zu haben, reicht noch lange nicht aus um im Internet erfolgreich zu sein. Solange Sie auf Ihrer Website keine Besucher haben, können Sie natürlich auch nichts verkaufen. Die Investition in eine Website macht daher nur Sinn, wenn Sie dafür auch aktiv Online-Marketing betreiben. Dafür sollten Sie zuerst entscheiden, welches die primären Ziele Ihrer Website sind. Ist es der Direktverkauf von Produkten und Dienstleistungen - also der sogenannte e-Commerce oder aber sollen Leads generiert werden, aus denen dann über Telefon- oder Emailmarketing Kunden gewonnen werden können? Falls Sie sich für den e-Commerce entscheiden, so benötigen Sie ein Warenkorbsystem welches die Besucher der Webseite dazu anregt, Produkte auszuwählen und in den Warenkorb zu legen. Falls Sie dagegen jedoch lediglich Leads generieren möchten, sollten Sie eine Website mit auf die Zielgruppe zugeschnittenen Informationen sowie interessantem Inhalt erstellen. Darüber hinaus benötigen Sie lediglich ein Kontaktformular, in welches der potentielle Kunde seine Daten eintragen kann. Es empfiehlt sich natürlich auch eine Telefonnummer anzugeben, unter welcher insbesondere Interessenten die sich im Internet nicht sonderlich wohl fühlen, telefonisch Kontakt mit Ihnen aufnehmen können. Für kleinere Unternehmen ist es wirklich nicht notwendig, übermäßig viel in die Erstellung einer überaus ausgeklügelten und professionellen Website zu investieren. Sollten Sie selbst nicht in der Lage sein, ein Design für die Website zu erstellen, so können Sie für ca. 50 EUR bereits sehr ansprechende Layoutvorlagen bekommen oder aber Sie beauftragen für ca. 250-300 EUR einen Webdesigner. Besonders wichtig ist hierbei, dass der Webdesigner in der Lage ist, Ihre Wünsche und Vorstellungen entsprechend umzusetzen. Des weiteren sollten Sie darauf achten, dass sich die Website leicht aktualisieren lässt. Am besten geeignet sind hierfür einfache Content Management Systeme (CMS), wobei es bereits eine ganze Reihe kostenlose sogenannte Open-Source Lösungen am Markt gibt, die sich in der Regel problemlos auf den meisten Hostinglösungen einsetzen lassen. Sobald einmal das Layout erstellt ist, können Sie dann die Inhalte der Website mit dem CMS überarbeiten, ohne auf die Mitwirkung eines Webdesigners angewiesen zu sein - eine immense Kosteneinsparung. Sobald dann die Website fertiggestellt ist, sollten Sie sich auf das Territorium der Suchmaschinen begeben. Es gibt zwei Möglichkeiten des Suchmaschinen-Marketings die zusammen oder aber auch getrennt von einander betrieben werden können: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Pay Per Click (PPC). Unter Pay Per Click versteht man ein im Online-Marketing übliches Abrechnungsmodell, bei dem die Leistung (z.B. Werbeanzeigen auf einer Suchmaschine) pro Klick abgerechnet wird. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es das alleinige Ziel, für gewisse Suchbegriffe eine besonders gute Platzierung in den Suchergebnissen zu erlangen. Zu beachten ist hierbei, dass es aufgrund der Vielzahl der konkurrierenden Webseiten umso schwerer ist eine gute Position zu erlangen, je breiter der Suchbegriff ist. Sie sollten daher gerade mit einer neuen Website darauf achten, sich auf Nischenbegriffe zu konzentrieren die noch nicht so weit verbreitet sind. Wenn Sie dann für diese Nixchenbegriffe eine gute Suchmaschinenposition erreicht haben, können Sie dann beginnen, breitere Themen anzugehen. Besonders wichtig für eine gute Suchmaschinenplatzierung ist die sogenannte Link-Popularität. Hierunter versteht man, wie viele externe Links auf eine Website verweisen. Des weiteren spielen der Rang sowie das Thema der verlinkenden Seite eine wesentliche Rolle. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten wie man seine Link-Popularität steigert, z.B. das Eintragen in Webverzeichnissen, wobei man hier eine thematische Relevanz unbedingt beachten muss oder der Austausch von Links mit Geschäftspartnern. Eine weitere in den USA bereits sehr verbreitete Möglichkeit Links zu generieren ist das Veröffentlichen von Artikeln. Man schreibt hierfür interessante und informative Beiträge und publiziert diese in sogenannten Artikeldatenbanken, die sich mittlerweile auch in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit erfreuen.
Für Pay Per Click Anzeigen gibt es eine ganze Reihe von Anbietern, wobei der wichtigste Anbieter wohl Google AdWords sein dürfte. Google AdWords Anzeigen findet man auf der Google Suchmaschine in den Suchergebnisseiten auf der rechten Seite. Man gibt sein maximales Gebot an, wie viel man bereit ist für einen Klick zu bezahlen und wählt die Suchbegriffe für welche die Anzeige geschaltet werden soll. Darüber hinaus kann man ein tägliches Budget festlegen, so dass die Kosten nicht unbeabsichtigt aus dem Ruder laufen können. Des weiteren bietet Google auch die Möglichkeit, mittels Conversion Tracking den Erfolg der geschalteten Anzeigen zu kontrollieren. Pay Per Click ist sicherlich das am besten geeignete Mittel um möglichst schnell und relativ günstig Besucher auf eine neue Website zu bringen. |