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Massivhaus oder Fertighaus?
Geschrieben von Heinz Wiedow   
Tuesday, 16 January 2007

Bisher war die klassische Massivbauweise in Deutschland sehr stark verbreitet. Es gab nur wenige Bauherren die sich für eine andere Bauweise wie zum Beispiel die Holzständerbauweise entschieden haben.

Demzufolge wurden auch nur verhältnismäßig wenige Fertighäuser gebaut. Doch inzwischen hat sich einiges geändert und immer mehr Leute entscheiden sich gegen ein klassisches Bauvorhaben in Massivbauweise und errichten stattdessen ein Fertighaus. Gründe für diese Entwicklung gibt es gleich mehrere, die im Folgenden vorgestellt werden.

Zunächst einmal soll darauf hingewiesen werden, dass die Fertigbauweise sehr gut geworden ist - moderne Fertighäuser stehen den üblichen Massivhäusern in nichts mehr nach. Die Fertighaushersteller haben an ihren Konzepten und Fertigungsmethoden hart gearbeitet und liefern in zwischen beste Qualität. Diese ist sogar so hoch, dass ein Großteil der Fertighäuser über so gute Energiewerte verfügt, dass sie sogar förderfähig sind.

Der Hauptgrund weshalb immer mehr Fertighäuser errichtet werden ist natürlich der, dass diese günstiger sind. Im Vergleich zum klassischen Bauvorhaben beläuft sich der Kostenvorteil auf durchschnittlich 30 Prozent - und unter Berücksichtigung der üblichen Kosten für ein Bauvorhaben ist das eine ganze Menge Geld. Übrigens lassen sich die Baukosten noch stärker senken, wenn man sich für ein Ausbauhaus entscheidet. Ein Ausbauhaus ist im Endeffekt nichts anders als ein Fertighaus, bei welchem der Innenausbau nicht vom Fertighaushersteller vorgenommen wird. Das Haus wird also errichtet und anschließend kann der Bauherr den Innenausbau selbst vornehmen - dadurch spart er sich natürlich eine Menge Lohnkosten. Er muss lediglich die Baustoffe kaufen, damit er sein Ausbauhaus fertig stellen kann. Diese kann er sowohl über den Fertighaushersteller erwerben oder auch über andere Wege.