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Augen auf beim Immobilienkauf
Geschrieben von Ulrike Niebel   
Tuesday, 27 February 2007

Wer kennt sie nicht, die vielversprechenden Immobilienanzeigen, wie z.B. top-gepflegt, modernisiert und umfangreich renoviertes Traumhaus. Aber was steckt wirklich dahinter. Klar ist, dass der Immobilienanbieter mit solchen „Werbesprüchen“ auf sein Angebot aufmerksam machen möchte, auch wenn seine Aussagen ganz und gar nicht der Wahrheit entsprechen.

Die Anzahl der Mitbewerber ist riesig und da muss man sich schon was einfallen lassen, um sich von der Masse klar abzuheben.

Für den potenziellen Käufer macht das die Suche nach einem passenden Haus oder einer Wohnung nicht leichter. Denn oft sieht man erst beim Besichtigungstermin, wie es um das vermeintliche Traumhaus bestellt ist.

Aber nicht selten erkennt der Laie gar nicht, dass das so schön beworbene Häuschen, mit dem neuen Anstrich und denn weißgetünchten Kellerwänden, eigentlich stark renovierungsbedürftig oder sogar sanierungsbedürftig ist. Da wird schnell aus dem vermeintlichen Schnäppchen, ein Fass ohne Boden. Die meisten Käufer entscheiden aus dem Bauch heraus und das machen sich findige Verkäufer zu nutzen. Sie zielen genau auf diese Schwächen ab. Erzählen das blaue vom Himmel und sorgen so dafür, dass der Käufer seine rosarote Brille erst gar nicht mehr absetzt. Hier ist ganz klar Psychologie im Spiel. Man darf halt nicht vergessen, dass der Makler in ersten Linie Verkäufer ist, mit dem einem Ziel zu schnell und so gut wie möglich zu verkaufen. Da wird dann auch schon mal Druck gemacht und auf vermeintliche andere Kaufinteressenten verwiesen, die nur darauf warten den Kaufvertrag zu unterschreiben. Für viele ist jetzt der Moment gekommen, wo ihr Verstand restlos ausschaltet und aus lauter Panik eine vorschnelle Entscheidung getroffen wird.

Immer mehr Medien, Verbraucherschützer und Banken raten dazu, sich bei der Kaufentscheidung beraten zu lassen. Das größte Augenmerk sollte dabei auf eine Begutachtung der Immobilie gelenkt werden. Diese gibt Aufschluss über den tatsächlichen baulichen und technischen Zustand des Gebäudes, den eventuell anfallenden Renovierungskosten und sichert ab, ob der Angebotspreis real und marktgerecht ist. Nach einer solchen Beratung fühlt der Käufer sich in seiner Entscheidung bestärkt und bleibt so vor bösen Überraschungen gefeit. Wie eine solche Beratung im Detail aussieht wird nun im folgenden Beispiel dargestellt. 

 

Nachdem der Käufer eine passende Immobilie gefunden hat, beauftragt er noch vor dem Notartermin einen Bausachverständigen. Gemeinsam mit ihm wird ein Termin mit dem Verkäufer/Makler abgesprochen, an dem im günstigsten Fall alle Beteiligten teilnehmen. 2-4 Stunden dauert in der Regel eine eingehende Begutachtung (abhängig von der Größe und des Baujahres). Folgende Bereiche werden begutachtet:

 
  • Außenwände und Fassade
  • Balkon und Brüstungen
  • Außenfenster, Fensterbänke und Jalousien (Funktion und Dichtigkeit)
  • Haupteingänge und Außentüren (Funktion und Dichtigkeit)
  • Dachhaut und Dachaufbauten
  • Kamin und Verkleidung
  • Dachrinnen
  • Dachstuhl und Dachraum
  • Geschosstreppen und Treppenhaus
  • Geschossdecken und Fußböden
  • Innwände und Innentüren
  • Hausanschlüsse
  • Heizung und Warmwasseraufbereitung
  • Wasser und Abwasserleitungen
  • Haustechnische Installationen (WC, Bad, Küche, usw.)
  • Elektroverteilung
  • Terrassen Zufahrten und Wegeflächen
  • Garage und Garagendach
  • Außenanlage (Rasen und Grünflächen)
  • Nähere Umgebung (Nachbarschaftsgebäude)
 

Es werden Oberflächenleuchtemessungen in Kellerräumen, im Erdgeschoss und in den Feuchträumen, sowie Temperaturmessungen im Dachgeschosse durchgeführt. Die Einsicht der Energiekostenabrechnung der letzten 3 Jahre bringt einen weiteren Aufschluss über den energetischen Zustand des Hauses. Am Ende der Begutachtung wird noch eine Werteinschätzung des Gebäudes und des Grundstückes vorgenommen. Die Firma IIS http://www.immobilienkaufhilfe.de de, bietet dem Käufer verschiedene Begutachtungsmodelle an. Empfohlen wird stets die Standard-Variante. Hier erhält der Auftraggeber nach der Begutachtung einen ausführlichen mündlichen Bericht über das Ergebnis, sowie die Werteinschätzung. Nun folgt ein eingehendes Beratungsgespräch über die eventuell anfallenden Renovierungs- bzw. Modernisierungskosten. Es bleibt auch noch genügend Zeit und Raum um individuelle Fragen zu klären. Der Kunde hat nun die Möglichkeit innerhalb von 3 Tagen nach der Begutachtung sich einen individuellen Bericht über das inspizierte Objekt anfertigen zu lassen. Dieser umfasst mehrere Din A 4 Seiten mit den Begutachtungsergebnissen.

Der psychologische Effekt den das Einschalten eines Bausachverständigen auf den Verkäufer/Makler hat ist nicht zu unterschätzen.

Durch die nun erhalten Informationen ist der Kunde auf ein Verhandlungsgespräch bestens vorbereitet und in den meisten Fällen ist durchaus eine nicht unerhebliche Senkung des Verkaufspreises zu erzielen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.immobilienkaufhilfe.de