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Babypflege - Direktiven: Baby Ernährung und Babynahrung
Geschrieben von Peter Bödeker   
Tuesday, 25 September 2007

 Es gibt einen grundlegenden Satz in der Baby Ernährung - Stillen ist die günstigste Babynahrung für ein Baby in den ersten 6 Monaten.  Sogar weiterführend ist vielmals das Stillen empfehlenswert.
 

Mit der Zufütterung von fester Babynahrung (Brei) sollte nicht vor dem vierten Lebensmonat eingesetzt werden. Nicht-stillende Mütter sollten sich vor der Geburt darüber ins Bild setzen, welche Anfangsmilch in der Regel für Babys verwendbar ist. Vertrauen Sie hierbei nicht den Annoncen der zahlreichen Säuglingsnahrungshersteller sondern nützen Sie weitere Informationsquellen wie z.B.  die Zeitung Ökotest.

Die folgenden Milchsorten sind zu Beginn am häufigsten im Gebrauch: Anfangsmilch kann ein Baby (statt oder zusätzlich zum stillen) in den ersten 6 Lebensmonaten bekommen. In dieser Zeit ist analog zum stillen eine ergänzende Ernährung nicht notwendig. Folgemilch ist mit einer 2 oder 3 ausgezeichnet und nicht vor dem 4. Lebensmonat hinzu zu füttern, diese hat eine größere Kalorienzahl, enthält verschiedene Kohlehydrate bzw. Stärke und eine andere Eiweißkomponente, so dass diese Milch länger anhaltend im Magen bleibt und länger sättigt. Aber eigentlich kann man bis zum Schluss des ersten Lebensjahres die Anfangsmilch anwenden.

Mit der Zufütterung kann dann je nach Baby Ernährung ab dem 4. Monat begonnen werden wohingegen hier die Entwicklung bei den Babys sehr verschieden verläuft, verschiedene Babys sind schon in den ersten 4 Lebensmonaten in der Lage, „feste“ Babynahrung zu verspeisen, andere erst mit 7 Lebensmonaten.

Die gute Botschaft für die Babypflege: Säuglingsnahrung unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland im Wesentlichen sehr rigiden Gesetzen und ist infolgedessen durch die Bank hochklassig - die meisten Babygläschen sind empfehlenswert (Informationen hierüber aktuell auch unregelmäßig bei Ökotest). Für die erste Mahlzeit empfiehlt es sich, ein fertiges Gläschen (gewöhnlich Karottenbrei, da Karotte den meisten Babys lecker schmeckt) zu erwerben da die Menge zu Beginn zu klein ist, als dass sich ein eigenes Kochen empfiehlt. Wenn Sie später auch für ihr Baby Essen zubereiten oder mal einen Happen für zwischendurch (Reiswaffeln etc.) kaufen, achten Sie bitte auf eine möglichst natürliche Produktion, vor allem verständlicherweise Bio-Lebensmittel („kontrolliert ökologischer Anbau“). Ihr Baby nimmt bei dieser Nahrung beträchtlich weniger Schadstoffe zu sich, was bei einem winzigen, im Wuchs befindlichen Körper selbstredend von spezieller Bedeutung ist.

Peter Bödeker
av[at]boedeker.de