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Nachhilfe
Geschrieben von Carlo Cadozo   
Thursday, 05 April 2007
Nachhilfe ist ein wichtiges Thema, hier wird es umfänglich erörtert. Auf dem Zwischenzeugnis Ihres Kindes lesen Sie Versetzung gefährdet die Lehrer raten zu Nachhilfe, das Geschäft mit der Nachhilfe boomt. Mittlerweile bekommt jeder vierte Schüler in Deutschland mindestens einmal wöchentlich Nachhilfeunterricht. Die Eltern geben dafür jährlich rund zwei Milliarden Euro aus, Tendenz steigend. Es sind heute kaum noch Mutter, Vater oder der große Bruder, die bei den Hausaufgaben helfen. Längst hat sich ein florierender Bildungsmarkt entwickelt: Einzelne Nachhilfelehrer und professionelle Institute kämpfen hier um die schlechten Schüler. Am besten lernen ihre Kinder, wenn sie freiwillig zur Nachhilfe gehen. Nach einer Studie des Instituts für Jugendforschung sind das jedoch die wenigsten. Bei über 70 Prozent sind es die Eltern, die Zöglinge zur Nachhilfe schicken. Von der Grundschule bis zur Uni, die Nachhilfeschüler kommen aus jeder Altersklasse. An der Spitze der Statistik steht das Gymnasium, gefolgt von Real- und Hauptschule. Doch auch immer mehr Grundschüler nehmen Nachhilfe. Aber Augen auf bei der Wahl der Nachhilfe Lehrer es gibt auch eine menge schwarzer Schafe auf dem Markt, die mal eben das schnelle Geld verdienen wollen aber keine Leistung erbringen. Je nach persönlicher Situation ist es auch möglich einen älteren Schüler mit der Nachhilfe zu beauftragen, denn dieser hat die gesamte Thematik schon einmal durcharbeiten und lernen müssen, so dass er nun in der Lage sein sollte, diese zu erklären. Sicherlich ist auch klar, dass er keine methodische und didaktische Ausbildung hat, jedoch sagt das häufig nicht sonderlich viel über die Vermittlungsfähigkeit aus, denn selbst gut ausgebildete Lehrer weisen große Defizite in diesem Bereich auf.