| Holzfußboden, Parkett oder Dielenboden? |
| Geschrieben von Hans Taube | |
| Friday, 21 September 2007 | |
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Die meisten Menschen stehen bei der Einrichtung ihrer Wohnung oder ihres Hauses vor der Frage, welcher Fußboden denn verlegt werden soll.
Zum Einen gibt es da natürlich den üblichen Teppichboden, der auch unstreitbar einige Vorteile hat. Zum Anderen gibt es die Möglichkeit, Holzfußboden zu verlegen. Dabei gibt es mehrere Varianten, die für einen solchen Fußboden genutzt werden können. Ein Beispiel ist die Hobeldiele, die zudem noch relativ preiswert ist. Weit verbreitet ist das Laminat, das ebenfalls recht kostengünstig ist und außerdem einfach zu verlegen ist, man denke nur einmal an das praktische Klick-Laminat. Sehr edel wirkt natürlich ein Fußboden aus Parkett, das aus Holz oder Kork bestehen kann. Einige Unterschiede bestehen in den verschiedenen Fußbodenarten, die es bei dem Einbau zu beachten gilt. Ist zum Beispiel eine hohe Trittschalldämmung gewünscht, so sollte das Hauptaugenmerk eher auf dem Parkett als auf Dielen, die nur wenig dämmen, liegen. Dielen sehen außerdem ziemlich rustikal aus, was auch nicht jedem gefällt. Ein Holzfußboden hat den entscheidenden Vorteil, dass er langfristig betrachtet sehr kostengünstig ist. Der Anschaffungspreis liegt im Vergleich zum Teppichboden zwar um Einiges höher, dafür ist ein solcher Fußboden viel langlebiger. Es gibt Parkettböden, die inzwischen über mehrere hundert Jahre alt sind. Sie sehen zwar nicht mehr aus wie neu, sind aber immer noch ansehnlich und tun ihren Dienst. Die Lebensdauer eines solchen Fußbodens ist also weitaus länger, was den hohen Kaufpreis wieder relativiert. Vor allem bei Massivholzdielen ist das der Fall. Holzfußböden, hier besonders Dielenboden und Parkett, können immer wieder aufgearbeitet werden, so dass sie wieder gut aussehen. Dies ist je nach Abnutzung zu entscheiden, in der Regel besteht der Abstand zwischen den Aufarbeitungen, die aus Abschleifen und erneutem Versiegeln der Oberfläche bestehen, aus drei bis fünf Jahren. In wenig genutzten Räumen kann dieser Abstand natürlich sehr viel größer sein. Ein Holzfußboden hat noch einen weiteren Vorteil: Holzböden sind extrem pflegeleicht. Sie können einfach feucht gewischt werden und müssen nicht einmal poliert werden. Dies kann in gewissen Abständen zwar erfolgen, um den Glanz beispielsweise des Parketts zu erhalten, muss aber nicht zu oft erfolgen. Fußböden aus Holz sorgen zudem für ein gutes Raumklima, da Holz atmet und auch feuchtigkeitsregulierend wirkt. Allerdings wird empfohlen, bei sehr trockener Außenluft einen Luftbefeuchter einzusetzen, da Holzfußböden ein gewisses Maß, am besten zwischen 50 und 60 Prozent, an Luftfeuchtigkeit benötigen. Sie sind aber nicht für Feuchträume geeignet, da das Holz ein Zuviel an Feuchtigkeit auch nicht gut verträgt. Ansonsten können Holzfußböden in jedem Raum einer Wohnung oder eines Hauses verlegt werden. |