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Handy-Vertrag oder Prepaid-Karte
Geschrieben von Redaktion Contendia   
Tuesday, 16 October 2007
Lange Zeit galt der Handyvertrag als kostengünstigere Alternative zu den Prepaid-Karten. Doch durch die Preisschlacht im Prepaid-Bereich, die durch den Einstieg zahlreicher Anbieter bedingt ist, sind Handy-Verträge mittlerweile tariflich kaum günstiger als Prepaid-Karten. Dennoch gibt es einige grundlegende Vorteile, die der Vertrag gegenüber der Prepaid-Variante hat.


So ist zum Beispiel der technische Support, wenn am Gerät einmal ein Defekt vorliegt, für vertragsgebundene Handy-Nutzer kostenlos. Ein Prepaid-Nutzer zahlt für diesen Service.

Ein weiterer Vorteil bei Vertrags-Handys liegt darin, dass neuartige Modelle zum subventionierten Preis geboten werden (oft ab einem Euro). Wer also Wert darauf legt, dass sein Handy trendgerecht alle technischen Möglichkeiten ausschöpft, ist mit einem Vertrag ebenfalls besser bedient. Andernfalls müsste man den vollen Preis für ein neues Modell zahlen.

Ferner ist das Sonderkündigungsrecht, das bei Tarif-Änderungen ab 5% beansprucht werden kann, zu erwähnen. Somit kann man einen Vertrag kündigen, wenn einem als Nutzer tarifliche Nachteile entstehen. Meist wird ein Vertrag mit Mindestlaufzeit auf ein bis zwei Jahre abgeschlossen

Der Vorteil, dass Verträge vor allem für Viel-Telefonierer günstiger als Prepaid sind, ist mittlerweile nicht mehr ganz so ausgeprägt. Wer das Handy jedoch in erheblichem Umfang nutzt, möglicherweise sogar hauptsächlich in ein bestimmtes Netz, für den stellt ein Vertrag immer noch die günstigere Variante dar. Nachteile des Handy-Vertrages bestehen in den laufenden Kosten, die sich zwangsläufig in Form von Grundgebühr oder Mindestumsatz ergeben.

Mit einem Handyvertrag ist man allgemein unflexibler als Handy-Nutzer. Dadurch, dass man an einen Vertrag gebunden ist, kann man auch nicht ohne weiteres aus diesem aussteigen. Meist muss man dann Grundgebühr und Mindestumsatz in Höhe der restlichen Mindestlaufzeit bezahlen. In einigen Fällen gewähren Anbieter einen kostenlosen Ausstieg aus Kulanzgründen (Umzug ins Ausland o.ä.).

Von Nachteil ist beim Handy-Vertrag ebenfalls, dass er bei vielen Anbietern nur jenen offen steht, bei denen kein negativer Eintrag bei der Schufa (Schuldnerfahndung) vorliegt.

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