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Simlock und Netlock
Geschrieben von Bastian Ebert   
Monday, 21 May 2007
Anders als bei Laufzeitverträgen gibt es bei Prepaidtarifen keinen Mindestumsatz oder eine Grundgebühr mit der man Handysubventionen wieder refinanzieren könnte.

 

Wer neue Prepaidkarten erwirbt, möchte häufig auch gerne ein Handy dazu. Dies wissen natürlich auch die Anbieter und kombinieren Prepaid Karten daher häufig mit Handyangeboten. 

Aus diesem Grund sperren Anbieter die Handys um zu erreichen, dasss der neue Kunde das Gerät nur mit dem dazugekauften Tarif nutzt. Diese Sperre nennt sich Simlock, wenn das Handy nur mit der dazugehörigen Simkarte funktioniert. Ein Netlock steht für eine Sperre die dafür sorgt, dass nur Karten aus dem gleichen Netz wie die ursprüngliche Karte mit dem Gerät funktionieren.

Andere Karten funktionieren mit gelockten Geräten nicht. Legt man sie ein bekommt man nur eine Fehlermeldung. 

Die Handys zu den Prepaidverträgen sind trotz dieser Sperren in der Regel nur gering subventioniert. Häufig lohnt es sich, statt einem Prepaidhandy mit einer Sperre lieber ein freies Gerät ohne Vertrag zu kaufen. Dort kann man dann jeder Simkarte verwenden und ist an keinen bestimmten Anbieter gebunden.

Nach 2 Jahren kann man das Handy mit einer Sperre auch direkt beim Anbieter entsperren lassen. Dies ist dann kostenfrei. Vor Ablauf der 1 Jahre wird eine Gebühr im Bereich von um die 100 Euro fällig.