| Prepaidkarte oder Laufzeitvertrag? |
| Geschrieben von Marco Kraus | |
| Sunday, 22 July 2007 | |
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Prepaidkarten sind die Alternative zu Laufzeitverträgen mit Mobilfunkanbietern. Sie ermöglichen durch das Aufladen eines bestimmten Geldbetrages an Verkaufsstellen wie Einkaufsmärkten, Bahnhöfen, Tankstellen oder mittlerweile auch an Bankautomaten die volle Kostenkontrolle.
Geeignet sind Prepaidkarten vor allem für Kinder und Jugendliche, da deren Kostenbewusstsein noch nicht stark entwickelt ist und sie zudem häufig Gefahr laufen sich mit Handylaufzeitverträgen ohne einen festgesetzten monatlichen Höchstbetrag zu verschulden. Laut Statistiken ist die sogenannte "Handyfalle" der häufigste Grund für die hohe Verschuldung unter Jugendlichen. Mit Prepaidkarten hingegen können die Benutzer stets ihre Kosten kontrollieren und dürfen ohnehin nur einen bestimmten monatlichen Höchstbetrag aufladen, der von den Mobilfunkanbietern festgesetzt wird. Meist sind allerdings die Verbindungskosten bei Prepaidangeboten höher als bei Verträgen mit langer und fester Laufzeit (meist 24 Monate). So wird trotz allgemein fallender Kosten eine SMS bei den meisten Prepaidangeboten mit rund 0,20 Euro berechnet, während es bei den meisten Verträgen günstigere SMS-Konditionen oder sogenannte SMS-Pakete gibt, in denen der Mobilfunkanbieter seinem Vertragspartner eine bestimmte Anzahl an monatlichen Frei SMS für einen Grundpreis anbietet. Dementsprechend sieht es auch bei Verbindungskosten aus: hier zahlt man bei einer Prepaidkarte häufig mehr als bei einem Handyvertrag. Am meisten sind deshalb Handys mit Prepaidkarten für Menschen zu empfehlen, die ihre Handys weder häufig zum SMS schreiben noch zum Telefonieren gebrauchen, sondern größtenteils nur dafür, um erreichbar zu sein. |