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Prepaid oder lieber Laufzeitvertrag?
Geschrieben von Bastian Ebert   
Tuesday, 24 April 2007

In Deutschland finden sich, anders als zum Beispiel in Frankreich oder Italien, überwiegend Mobilfunkverträge über 2 Jahre. Prepaid Karten sind eher die Ausnahme und dienen wenn dann als Zweitkarten für billige Gespräche. Zeit also mal zu schauen, welche Vorteile und Nachteile Vertrag und Prepaid haben.

Bei den Gesprächskosten gibt es kaum Unterschiede. Nimmt man Klarmobil als Postpaid Discounter und Callmobile als Prepaid Discounter so sind die Unterschiede preislich gesehen marginal. 14 Cent kostet bei beiden die Gesprächsminute in alle Netze, Klarmobil hat mit 14 cent pro SMS (12 Cent bei Callmobile) bei den SMS ein wenig das Nachsehen. In der Praxis wirkt sich dies aber kaum aus.

Bei der Kostenkontrolle haben die Prepaid Karten eindeutig die Nase vorn. Man kann mit Prepaid nur das vertelefonieren, was man vorher aufgeladen hat - eine böse Überraschung am Monatsende ist also so gut wie ausgeschlossen. Allderdings bieten auch einige Postpaid Anbieter bereits Möglichkeiten, vorher eine Kostengrenze festzulegen. 

Nervig bei Prepaid Karten: Das Aufladen. Mitten im Gespräch ist das Guthaben alle und man muss wieder am Automaten oder online die Karten aufladen. Da sind Postpaidverträge besser, hier wird einmal monatlich alles beglichen. 

In Punkte flexibilität liegen wieder die Prepaid Karten vorn. Keine Mindestlaufzeit, keine Grundgebühr - wenn man ein besseres Angebot bekommt kann man sofort wechseln. Bei den meisten Laufzeitverträgen ist man 24 Monate gebunden ohne die Chance vorher kündigen zu können. 

Ein Killerargument für den einen oder anderen Typ von Mobilfunkvertrag gibt es also nicht. Aber durchaus einige Punkte die man bei der eigenen Entscheidung berücksichtigen sollte.