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Geschrieben von Klaus-Martin Meyer
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Wednesday, 30 May 2007 |
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Telefone sind aus dem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Gleichwohl ist es erstaunlich, wie lange es schon Telefone gibt.
Die ersten Telefone gehen auf eine von Philipp Reis in
Frankfurt am Main vorgeführte Erfindung zurück, die es zum ersten Mal in
Deutschland möglich machte, die menschliche Sprache auf elektrischem Weg zu
übertragen. Dabei setzten die Schallwellen eine Membrane in Schwingungen, die
hierdurch einen Stromkreis öffnete und schloss. Die Stromimpulse gelangten dann
zu einem Empfänger, welcher aus einer Spule mit einer Stricknadel als Kern
bestand. Die Nadel wurde im Rhythmus der Unterbrechungen zu Schwingungen
angeregt, die als Schallwellen hörbar wurden. Danach gab es bei der
Weiterentwicklung der Telefone rasante Fortschritte.
Bei der folgenden Bauart der Telefone wurde auf der Sprecherseite ein
Kohlekörnchenmikrofon genutzt. Zwischen einer elektrisch leitenden Membrane und
einer Gegenelektrode befinden sich dabei Kohlekörner von geringem Durchmesser.
Unter der Einwirkung eines Schallfeldes ändert sich der Druck, den die Membrane
auf diese Körner ausübt und somit auch der elektrische Widerstand des
Mikrofons. Die Stromänderungen in einem Kreis, bestehend aus einer Batterie,
dem Mikrofon und der Primärseite eines Überträgers, können als Wechselstrom
ohne Gleichstromanteil auf der Sekundärseite des Überträgers entnommen werden.
Diese Telefone erfordern auf der Hörerseite elektromagnetische Hörkapseln. Sie
bestehen aus einem Magneten, der von einer Spule dünnen Drahtes umgeben ist.
Die im Mikrofonkreis erzeugten Wechselströme verstärken oder schwächen je nach
der Stromrichtung das Feld dieses Magneten. Eine Stahlmembrane wird dadurch mit
wechselnder Kraft angezogen und in dem ursprünglichen Schall entsprechende
Schwingungen versetzt. Erstaunlich wie wenig sich die Telefone bis heute gewandelt haben, sieht man einmal von VoIP-Telefonen ab.
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