| Vaterschaftstest |
| Geschrieben von Markus Heck | |
| Saturday, 03 March 2007 | |
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Bestehen Zweifel an einer Vaterschaft so kann mit einem Vaterschaftstest festgestellt werden ob ein Mann der biologische Erzeuger eines Kindes ist. Ist ein Vaterschaftstest definitiv sicher?Die Aussagekraft von einem Vaterschaftstest ist absolut sicher. Die Sicherheit beträgt über 99,99 Prozent. Eine Sicherheit von 100% gibt es wenn festgestellt wird, dass die getestete Person nicht der Vater ist. Wie lange dauert die Auswertung bei einem Vaterschaftstest? Eine Zeitspanne von einer Woche incl. Postweg ist üblich, bei manchen Instituten dauert es auch etwas länger. Das Ergebnis wird schriftlich mitgeteilt. Was kostet ein Vaterschaftstest? Die Kosten liegen zwischen 200 und 750 Euro. Der Preis hängt zum einen von der Testmethode ab und davon wie viele Personen am Test teilnehmen. Aufgrund der Möglichkeiten der modernen Medizin ist eine Vaterschaftsanalyse nicht mehr allzu aufwendig und verhältnismäßig einfach durchgeführt werden. Findet keine persönliche Beratung statt sondern z.B. über das Internet sind auch noch etwas günstigere Preise möglich. Man sollte jedoch darauf achten, dass man nicht an einen „Zwischenhändler“ gerät der Vaterschaftstests sammelt und an ein Labor zu günstigen Konditionen vergibt um damit Geld zu verdienen da es fraglich ist ob die für so einen wichtigen Test notwendige Sorgfalt und Sicherheit gewährleistet ist. Welche Materialien verwendet man bei einem Vaterschaftstest? Für einen Vaterschaftstest können alle Materialien verwendet werden von denen DNA-Spuren entnommen werden können. Gängigste Methode ist ein Abstrich aus der Mundschleimhaut, das dies die einfachste und günstigste Möglichkeit ist. Mit einem Wattestäbchen fährt man sich links und rechts an der Wange entlang, anschließend lässt man das Stäbchen über Nacht an der Luft so dass die Seite mit der Watte nichts anderes berührt sondern antrocknet. Dann kommt das Stäbchen in eine verschlossene Aufbewahrung aus Plastik oder ähnliches und wird ins Labor geschickt. Für eine DNA-Analyse kann man aber auch die Borsten einer Zahnbürste verwenden oder Haare, da dort genetische Informationen ausgewertet werden können. Muss die Mutter für den Vaterschaftstest unbedingt untersucht werden? Ein Probe von der Kindesmutter ist nicht notwendig. Das Einbeziehen der Mutter kann aber durchaus sinnvoll sein insbesondere in Bezug auf die Rechtslage bei heimlichen Vaterschaftstests, da ein Test mit beiden Elternteilen ja vor keiner Person verheimlicht werden kann. In ganz bestimmten Konstellationen, z.B. bei DNA-Analysen, wo es mehrere mögliche Väter gibt, die Brüder sind muss die Mutter unbedingt miteinbezogen werden. |