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Transplantation von Eigenhaar
Geschrieben von Sonja Kraus   
Wednesday, 09 May 2007

Haarausfall kann die verschiedensten Ursachen haben. Oft sind Krankheiten oder bestimmte medikamentöse Behandlungen schuld daran, wenn die Haare auf dem Kopf plötzlich weniger werden.

Bei den meisten Betroffenen handelt es sich aber schlicht und ergreifend um den sogenannten androgenetischen Haarausfall. Aufgrund einer ererbten Überempfindlichkeit gegen das Hormon DHT sind die Wachstumsphasen der Haarfollikel auf dem Oberkopf verkürzt.

Ein Hautarzt kann im Zweifelsfall als zuständiger Fachmann eine ganz genaue Diagnose stellen und andere Ursachen ausschließen, denn nicht immer ist jede Behandlungsmöglichkeit geeignet.

Wer unter androgenetischem Haarausfall leidet, der hat Glück im Unglück. Denn die Haarwurzeln am Hinterkopf reagieren nicht empfindlich auf das DHT – auch nicht dann, wenn sie verpflanzt werden. Genau diesen Sachverhalt machen sich die modernen Methoden der Haartransplantation zunutze. Meist werden Hautstreifen mit resistenten Haarwurzeln entnommen. Diese werden in kleine Stücke geteilt, immer häufiger auch entsprechend ihrer natürlichen Bündelungen (sogenannte follikulare Einheiten).

Ein erfahrener Fachmann auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie kann dabei sehr natürlich wirkende Ergebnisse erreichen, die im Gegensatz zu anderen Methoden gegen Haarausfall ein Leben lang halten. In den USA schwören schon fast eine halbe Million Menschen im Jahr auf eine Haartransplantation, doch auch in Deutschland werden es immer mehr – Prominente ebenso wie Normalsterbliche – die sich unters Messer legen, um wieder eine volle Haarpracht ihr Eigen nennen zu können.