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Risiken einer Bruststraffung
Geschrieben von Kai Marschnig   
Monday, 14 May 2007

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können natürlich auch bei einer Bruststraffung Komplikationen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Deshalb sind durch Ärzte der Plastischen Chirurgie umfassende Voruntersuchungen der Patientinnen nötig, um die möglichen Risiken so gering wie möglich zu halten.

Eine Brusterschlaffung kann in Folge mehrerer Schwangerschaften oder radikaler Diäten auftreten. Die Plastische Chirurgie kann hier mittels einer Bruststraffung Abhilfe schaffen, indem sie den Hautüberschuss entfernt und die Brust anschließend so formt, dass sie wieder attraktiv aussieht.

Zu den allgemeinen Risiken einer jeden Operation zählen u. a. das Auftreten von Schmerzen, Schwellungen, Thrombosen und Embolien. Durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen und die Gabe von blutverdünnenden Mitteln kann Thrombosen und Embolien vorgebeugt werden.

Ein weiteres Risiko birgt die Narkose. Aus diesem Grund muss bei einer Vollnarkose ein Narkose-Facharzt zur Verfügung stehen. Viele Patienten reagieren auf eine Vollnarkose mit starker Übelkeit und teilweise mit Erbrechen. Nach Intubationen kommt es manchmal zu Heiserkeit und Schluckbeschwerden.

Nach einer Bruststraffung kann es zur Bildung von Hämatomen, Lymphansammlungen oder Nachblutungen kommen. Letztere treten allerdings sehr selten auf.

Ein weiteres Risiko einer Bruststraffung sind das Auftreten von Wundheilungsstörungen, z. B. Durchblutungsstörungen der Brustwarzen und Wundinfektionen, welche zu Eiterungen und schlimmstenfalls zu Gewebeverlust führen können. Auch die Bildung von auffälligen oder wulstigen Narben kann nicht ausgeschlossen werden.

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