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Kosten einsparen bei Implantaten und Zahnersatz
Geschrieben von Kerstin Becker   
Monday, 30 July 2007

Das Implantat wird als Zahnersatz immer beliebter - aufgrund der im Vergleich zu anderem Zahnersatz merklich besseren Robustheit, Verträglichkeit und Optik.

Der einzige, aber gravierende Nachteil des Zahnimplantats besteht ausschließlich darin, dass es deutlich teurer ist als Prothesen, Brücken & Co. Hierfür gibt es mehrere Gründe, der teuerste Posten bei der Herstellung sind aber die Arbeitszeiten von Zahntechniker und Zahnarzt, die für die Erstellung und Einpassung dieses Zahnersatzes anfallen. Bis ein Implantat fertig ist, sind mehrere Zahnarztbesuche notwendig, das Implantat wird vom Zahntechniker darüberhinaus individuell angepasst, nicht nur anatomisch sondern auch optisch. Das verwendete Material (Titan) ist zudem relativ teuer.

Die Kosten für das Implantat als sehr aufwändigem Zahnersatz können stark unterschiedlich sein, je nachdem wie viel Implantate eingesetzt werden sollen, wo diese eingesetzt werden sollen und wie haltbar der Kieferknochen ist, in den sie eingesetzt werden sollen. Der teuerste Posten ist hierzulande aber die Arbeitsstunde von Arzt und Zahntechniker. Gerade bei diesen findet sich auch das Sparpotential: Der Patient kann bei verschiedenen Zahnärzten oder auch bei bei Arzt-Preisvergleichen nachfragen und sich über mögliche Kosten für seine Behandlung informieren. Wer mutig ist und eine sehr teure Behandlung braucht, kann auch eine Zahnbehandlung im Ausland erwägen. Etwas weniger riskant wirken die neuen Zahnversicherungen, die zunehmend von den großen Versicherungsunternehmen, aber auch von kleineren Anbietern angeboten werden.