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Erektile Dysfunktion: Ursachen und Therapie
Geschrieben von Kathrin Grieder   
Saturday, 17 November 2007

Für alle Männer, die über eine Erektile Dysfunktion klagen, gibt es Licht am Horizont: Ärzte haben eine neue und natürliche Therapie gegen Erektionsstörungen gefunden, die in Fachkreisen für Anerkennung gesorgt hat (u.a. bei der European Association of Urology).

 

Kern der Methode: Eine gezielte Stärkung des Beckenbodens. Bei Männern ist es ähnlich wie bei Pferden – für die Potenz ist unter anderem auch die Muskulatur des Beckenbodens verantwortlich. Um dies zu veranschaulichen, haben  Wissenschaftler das Geschlechtsteil von arabischen Hengsten betäubt, und danach ihr Verhalten gegenüber den Stuten beobachtet. Die männlichen Tiere versuchten ihre Partnerinnen zu decken, scheiterten aber, weil die Beckenbodenmuskeln erschlafft waren und eine Erektion des Geschlechtsteils ausblieb.

Die Erektile Dysfunktion war also durch eine physische Ursache bedingt, was bisherigen Theorie von Stress oder Depression als Erzeuger von Erektionsstörungen widerspricht. In einem späteren Experiment an der urologischen Universitätsklinik in Köln konnte die Wirksamkeit einer Beckenbodentherapie an 124 Männern nachgewiesen werden. Das Glied des Mannes ist von eben jener Beckenbodenmuskulatur umschlossen, welche in betäubtem Zustand den Hengst kurzzeitig impotent gemacht hatte.

Sie spielt bei der männlichen Erektion eine zentrale Rolle. Funktioniert sie normal, so bewirkt eine sexuelle Erregung ihre Anspannung, wodurch der Penis fester durchblutet wird und der Schwellkörper anschwillt und vor allem: erigiert bleibt während des gesamten Geschlechtsaktes. Eine Erektile Dysfunktion ist meistens auf eine Störung in diesem Ablauf zurückzuführen.

Die Muskulatur des Beckenbodens ist bei vielen Männern vernachlässigt und geschwächt. Folglich kann sie den Penis ungenügend mit Blut und Sauerstoff versorgen, eine Erektion beschränkt sich noch auf wenige Minuten. Deshalb ist die Stärkung der Beckenbodenmuskeln für die Bekämpfung der Erektionsprobleme empfehlenswert und hilft, die Funktionsfähigkeit des gesamten Genitalbereichs zu steigern. Dies hat auf den Allgemeinzustand der oft älteren Männer eine positive Wirkung: Durch das Training steigert sich die Fitness, und auch andere Körperpartien wie etwa der Bauch bekommen ihr Fett weg.

Kathrin Grieder, info(at)orgawell.ch