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Endoskopische Brustvergroesserung
Geschrieben von Markus   
Wednesday, 24 January 2007

Die endoskopische Brustvergrößerung erfordert ein Spezialinstrumentarium, mit dem die Implantattasche schonend über die Achselhöhle präpariert wird.

Der Schnitt liegt am höchsten Punkt der Achselhöhle. Als Implantate eignen sich sämtliche Implantate, die in den oberen Anteilen tastbare Markierungen aufweisen. Die Implantate könne sowohl auf wie unter den Brustmuskel platziert werden.

Die endoskopische Brustvergrößerung mit anatomischen Implantaten ist eine auf den französischen Chirurgen Delmar zurückgehende Methode. 


In der Forum Klinik in Köln wird das Verfahren bereits seit dem Jahr 2004 angewandt. Als Implantate wurden ausschließlich Fabrikate der Firma Inamed Style 410 in den Größen 185 bis 395 verwendet. Eine retrospektive Untersuchung der ersten einhundert Fälle zeigt eine steile Lernkurve mit raschem Rückgang der Komplikationsrate im ersten Jahr. Hiernach war die Komplikationsrate mit unter 5% nicht höher als bei den traditionellen Verfahren. Als Komplikationen wurden Implantatverlagerung in den ersten beiden Wochen und Blutergüsse beobachtet. Eine Infektion ist nicht aufgetreten. Eine Patientin wurde wegen einer einseitigen Kapselfibrose erneut operiert.

Zusammenfassend hat sich die endoskopische Brustvergrößerung in der Forum Klinik in Köln als das am häufigsten angewandte Verfahren fest etabliert.  Der Aufwand ist im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren etwas höher. Entscheidender Vorteil ist die Narbenfreiheit der Brust. Eine höhere Komplikationsrate nach Beenden der Lernkurve besteht nicht.