| Brillenglaeser worauf beim Kauf achten |
| Geschrieben von Dirk Meier | |
| Saturday, 08 September 2007 | |
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Sie benötigen eine neue Brille? Dann müssen Sie sich nicht für ein Brillengestell entscheiden, sondern auch für passende Brillengläser. Viele Menschen werden sich jetzt sicherlich fragen: Gibt es denn da Unterschiede, Brillenglas ist doch Brillenglas, oder etwa nicht?
Die Antwort ist einfach. Es gibt sogar einige Unterschiede, sowohl was
das Material als auch die Vergütung und Ausfertigung anbelangt. Die
Entscheidung für geeignete Brillengläser wird Ihnen aber sicherlich
nicht schwer fallen, für jeden ist etwas Passendes dabei. Die
benötigten Werte werden durch eine Untersuchung der Augen vom Augenarzt
bestimmt und festgelegt, sodass der Brillenträger sich lediglich für
ein geeignetes Material und die gewünschte Ausführung entscheiden
muss. Brillengläser sind sowohl aus Mineralglas als auch aus Kunststoff
zu bekommen. Mineralglas kann besonders in preislicher Hinsicht punkten
und ist relativ unanfällig für Kratzer. Kunststoffgläser hingegen liegen von den Kosten her etwas über dem Preis der Mineralglas-Brillengläser, überzeugen aber durch den hohen Tragekomfort und das deutlich geringere Gewicht. Dieses macht sich besonders bei hohen Glasstärken positiv bemerkbar. Aufgrund Ihrer sehr guten Bruchfestigkeit und Sicherheit werden Kunststoffbrillengläser besonders gern für Kinderbrillen und Sportbrillen verwendet. Wichtig zu wissen ist auch, dass in rahmenlose Brillengestelle ausschließlich Kunststoff-Brillengläser eingearbeitet werden können. Ist die Entscheidung gefallen, ob es Brillengläser aus Kunststoff oder Glas werden sollen, muss noch geprüft werden, welche Art Brillenglas benötigt wird. Brillenträger, die entweder nur kurzsichtig oder nur weitsichtig sind, benötigen sogenannte Einstärkengläser. Wer eine Brille für die Nähe und die Ferne benötigt, ist mit Zweistärkengläsern – auch Bifokalgläser genannt – oder Gleitsichtgläsern (Progressivgläser) bestens bedient. Beide Varianten decken jeweils zwei verschiedene Sehbereich ab, sodass durch diese Kombination das Wechseln der Brille entfällt. Besonders für lichtempfindliche Menschen oder Personen, die nicht zwischen einer Sonnenbrille und einer Klarglasbrille wechseln möchten, sind phototrope Brillengläser geradezu perfekt. Sie passen den Grad der Tönung entsprechend an. Je höher die UV-Strahlung ist, desto stärker dunkeln die Brillengläser nach. Wer diesen Effekt nicht benötigt, aber dennoch nicht auf optimalen Schutz vor UV-Strahlen und ein angenehmes Sehen bei Sonnenschein verzichten möchte, sollte sich für eine Sonnenbrille mit optischen Sonnenschutzgläsern entscheiden. Autor: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können |